Kunstrasenplatz vom Tisch

HÖINGEN ▪ Der Höinger SV hat seinen Antrag auf Errichtung eines neues Kunstrasenplatzes zurückgezogen. Stattdessen will man nun den bestehenden Hauptplatz sanieren bzw. renovieren und erhofft sich dafür von der Gemeinde Zuwendungen in Höhe von 180 000 Euro. Indes: Politik und Verwaltung tun sich mit dem Ansinnen schwer.

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses am Dienstagabend jedenfalls wurde ein entsprechendes Schreiben des Vereins zwar zur Kenntnis genommen. Ein Beschluss darüber wurde aber nicht herbeigeführt. Stattdessen kündigte Bürgermeister Hubert Wegener an, die Verantwortlichen zu einem Gespräch zu bitten, da noch Details abzuklären seien.

Und damit zieht man beim Höinger SV Konsequenzen aus der Tatsache, dass angesichts der finanziellen Lage der Neubau eines Kunstrasenplatzes für rund 400 000 Euro „weder für die Gemeinde Ense noch für den HSV finanzierbar zu sein scheint“, wie der Vorsitzende Georg Raacke schreibt. Deshalb habe man von dem im Vorjahr gestellten Antrag „Abstand genommen“.

Da aber die mittlerweile 40 Jahre alte Anlage „sehr stark von Maulwürfen und Wühlmäusen befallen“, ein geregelter Spielbetrieb „stellenweise nicht mehr möglich“ sei, will man nun über eine Renovierung bzw. Sanierung das Problem in den Griff bekommen.

Quelle: Soester Anzeiger

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