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Kunstwerk im neuen Kreisverkehr in Ense-Höingen kostet  10.000 Euro

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Von: Detlev Stute

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„Ensemble aus drei Stahlblechtafeln“ heißt das Kunstwerk, das im neuen Kreisverkehr errichtet werden soll. Abschließend befassen wird sich damit der Gemeinderat am 9. Mai. © Bunte

Bremen – Für die Installation des Kunstwerks „Ensemble aus drei Stahlblechtafeln“ des Künstlers Pit Schrage im neuen Höinger Kreisverkehr in der Einfahrt zum Industriegebiet fallen Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro an.

Wann die Aufstellung konkret erfolgt ist dagegen noch offen, müssen zuvor letzte Fragen mit dem Künstler besprochen werden.

Das jedenfalls teilt die Verwaltung den Mitgliedern des Gemeinderates mit, der zu seiner nächsten Sitzung am Dannerstag, 9. Mai, um 18 Uhr im Rathaus zusammenkommt. 

Bekanntlich hatte der Schul- und Kulturausschuss in seiner Sitzung am 6. September 2018 anhand eines Kriterienkatalogs aus elf Vorschlägen den Entwurf des Enser Künstlers Pit Schrage einstimmig ausgewählt.

Die Verwaltung wurde beauftragt, vor der Entscheidung des Rates mit dem Künstler zu klären, ob das Objekt in einer Größenordnung von 5 Metern realisierbar ist und welche Herstellungs- und Honorarkosten zu erwarten sind. Auch die Statik galt es abzuklären, ferner mit Straßen.NRW die Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens zu besprechen. Bezüglich der Größenordnung des Kunstwerks habe Pit Schrage erklärt, dass die Metallplatten in maximal 3 Meter Größe vorhanden seien. Ein höheres Kunstwerk sei denkbar, werde von ihm aber nicht empfohlen, um Schweißnähte und zusätzliche statische Anforderungen zu vermeiden.

Mit Blick auf die Kosten habe Pit Schrage erklärt, auf ein Honorar verzichten zu wollen. Auch würden für das Kunstwerk keine Materialkosten in Rechnung gestellt. Es verbleiben also nur Ausgaben für das Sockelfundament einschließlich Statik, Befestigungsvorrichtung und Beleuchtung sowie die Gestaltung des Umfelds innerhalb der Mittelinsel des Kreisverkehrs.

Das Vorhaben wurde mit Straßen.NRW besprochen. Dem Kunstwerk im Kreisverkehr wurde grundsätzlich zugestimmt. Allerdings besteht die Anforderung, dass alle scharfkantigen Elemente zu vermeiden sind. Der Künstler wird deshalb sowohl die horizontalen als auch die vertikalen Plattenkanten profilieren.

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