Kurzer Weg wird im August 2015 erneuert

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Die Deckenerneuerung am Kurzen Weg soll aller Voraussicht nach im kommenden August erfolgen.

HÖINGEN -  Die Deckenerneuerung am Kurzen Weg in Höingen von der Kreuzung Zum Hohlsiepen/Zum Hohlberg/Kurzer Weg bis zur Kreuzung Zum Hohlsiepen/Kurzer Weg soll im August des kommenden Jahres beginnen und circa acht Wochen dauern.

Das jedenfalls hat die Verwaltung jetzt die Anlieger in einem Anschreiben wissen lassen. Dabei bezieht man sich auf den im jüngsten Bauausschuss gefassten Beschluss, bei dem die Politik das Vorhaben auf den Weg gebracht, die Verwaltung allerdings gleichzeitig beauftragt hatte, die Betroffenen frühzeitig über das Vorhaben in Kenntnis zu setzen.

Wobei das vom Beigeordneten der Gemeinde Ense, Alfred Schmidt, unterzeichnete Schreiben darauf hinweist, dass vor der Ausschreibung und der Auftragsvergabe ein Ortstermin mit den Anliegern stattfinden soll, zu dem man noch einmal gesondert einladen wird. Und damit reagiert man im Rathaus auf die vor allem bei jüngst in Waltringen und Niederense erfolgten Maßnahmen laut gewordene Kritik. Seinerzeit hatten sich dort die Anlieger massiv beschwert, da sie sich nicht ausreichend durch das Rathaus im Vorfeld der Maßnahme informiert gefühlt hatten. Mit der Auftragsvergabe rechnet man im Rathaus übrigens im Juni 2015.

Wobei man in dem Schreiben an die Anlieger keinen Zweifel daran lässt, dass sich die Straße „insgesamt in einem schlechten Zustand“ befinde. So habe man durch Untersuchungen festgestellt, dass „kein durchgehend qualifizierter Straßenoberbau vorhanden“ sei, heißt es in dem Schreiben. Es sei daher beabsichtigt, den vorhandenen Oberbau auf der gesamten Straßenbreite auszukoffern und einen neuen Oberbau herzustellen. Der vorhandene Straßencharakter mit Asphaltoberbau solle dabei erhalten bleiben. Zusätzliche Einbauten sind danach nicht vorgesehen. Eine Deckenerneuerung der bituminösen Schicht hält man im Rathaus aus technischer Sicht für „nicht sinnvoll“, da innerhalb kurzer Frist erneut Risse in der Straßenoberfläche auftreten würden. „Eine akzeptable Lösung im Sinne der Regeln der Technik ist nur durch eine Verstärkung des Oberbaus gegeben“, schreibt man. Ebenfalls sollen Pflasterrinnen neu gesetzt sowie Rundbordsteine erneuert werden.

Zur voraussichtlichen Höhe der Anlieger-Beiträge kann die Verwaltung nach eigener Aussage erst dann Auskunft erteilen, sobald die Ausschreibungsergebnisse vorliegen. In der Vergangenheit wurden ähnliche Maßnahmen mit einem Beitrag von bis zu 4,70 Euro je Quadratmeter abgerechnet. „Erlauben Sie mir den Hinweis, dass aufgrund von Preissteigerungen mit einem höheren Betrag zu rechnen ist“, macht man deutlich. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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