"Loch" im Haushalt wird kleiner

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Auch eine einmalige Mehreinnahme verbessert die Situation im Enser Haushalt.

Bremen - Im Haushalt der Gemeinde Ense deutet sich eine Entspannung an. So beträgt das Minus für das laufende Jahr „nur“ noch 2,2 Millionen Euro. Zudem will Bürgermeister Hubert Wegener „nicht die Hoffnung aufgeben“, dass der Gewebesteuer-Ansatz für 2017 noch überschritten werden kann.

Das hat er im Gespräch erklärt und damit Anzeiger-Informationen bestätigt, wonach aus dem verwaltungsinternen Finanzbericht vom 30. September hervorgeht, dass das prognostizierte Minus von 2,7 Millionen Euro um 500.000 Euro „schrumpft“.

Grund dafür sei eine einmalige Mehreinnahme. Zudem, so der Verwaltungschef, habe man zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Gewerbesteuer-Ansatz erreicht. Und Hubert Wegener will nicht ausschließen, dass auch hier noch bis zum Jahresende mit Mehreinnahmen zu rechnen ist. Verlässlich jedoch sei dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu sagen. 

Ob diese Entwicklung dazu führt, dass man seitens der Verwaltungsspitze an der für 2018 vorgesehenen Steuererhöhung festhält, ist offen. Momentan wolle er sich diesbezüglich nicht äußern, zumal bis zur entscheidenden Ratssitzung am 7. Dezember noch zwei Wochen Zeit bleiben. 

Bekanntlich hatte Bürgermeister Hubert Wegener bei der Haushalts-Einbringung für 2018 Ende September Steuererhöhungen von rund 5 Prozent vorgeschlagen. Diese Maßnahme soll der Gemeinde Mehreinnahmen von gut 450.000 Euro bescheren: 100.000 Euro davon aus der Erhöhung der Grundsteuern A und B, 350.000 Euro durch die Anhebung der Gewerbesteuer.

Dabei bezeichnete der Verwaltungschef den Schritt als „moderat und für jeden leistbar“. Wobei es damals auch hieß, dass man trotz einer Steuererhöhung im nächsten Jahr mit einem Minus von 1,1 Millionen Euro rechnen müsse. Und: Mit dem Vorschlag für eine Steuererhöhung komme man „den jahrelangen Aufforderungen der Aufsichtsbehörde“ nach.

Quelle: Soester Anzeiger

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