SV Lüttringen bekommt kein Kleinspielfeld

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ekickt werden soll in Lüttringen weiter nur auf dem Hauptplatz. Bedarf für ein Kleinspielfeld sieht man nicht.

Bremen - Ballfangzaun statt Kleinspielfeld. Auf diesen Nenner lässt sich der Beschluss des Sportausschusses vom Dienstagabend bezüglich des vom SV Lüttringen beantragten Zuschusses zu den geplanten Renovierungsarbeiten des Sportplatzes bringen.

Zwar hat die Politik 21 300 Euro für die verschiedenen Maßnahmen im kommenden Jahr freigegeben. Allerdings soll das vom Club gewünschte Kleinspielfeld nicht dazugehören, stattdessen ein Ballfangzaun errichtet werden. Damit setzten sich am Ende CDU und FDP durch, während die SPD ausdrücklich erklärt hatte, die Ausgaben für ein Kleinspielfeld in Höhe von 5 000 Euro mittragen zu wollen.

Wobei im Ausschuss Einigkeit, dass der vorliegende, im Gegensatz zum vergangenen Jahr deutlich abgespeckte Antrag zu befürworten sei. So sprach etwa Ausschusschefin Dagmar Dülberg (SPD) von einer „moderaten Lösung“, der der „guten Arbeit gerade in der Jugendabeteilung“ Rechnung trage. Und damit bezog sie sich auf die Tatsache, dass der SV Lüttringen in seinem neuen Antrag vom Bau einer Tartanbahn genommen ist. Gleichwohl wollte die Clubführung an der Schaffung eines Kleinspielfeldes festhalten, obwohl die benachbarten Schützen zunächst nicht ganz einverstanden damit gewesen waren.

Doch auch bei CDU und FDP stieß das Vorhaben auf Ablehnung. So hielt Hans-Georg Knaup den Vorschlag für „nicht sinnig“. FDP-Ratsherr Christian Brunnberg sah keinen Bedarf.

Und so bekommt der SV Lüttringen die 21 300 Euro Zuschuss zu den Gesamtausgaben von 42 000 Euro, um die bisherige Laufbahn zu entfernen und anschließend zu ca. zwei Dritteln einzusäen und zu ca. einem Drittel mit einem drei Meter breiten Weg an der Südseite zu pflastern. Zusätzlich wird ein Meter breiter Fußweg zur Schützenhalle und zur Gästebank an der Nordseite sowie in Richtung Schule (Westseite) entlang der Hecke angelegt.

Entfernt werden sollen die Barrieren rund um das Spielfeld „aufgrund der vorhandenen Verletzungsgefahren“. Gleiches gilt für die Erneuerung der Tore. Auf das gewünschte Abfangen der Böschung durch L-Steine wird verzichtet. Stattdessen soll die Böschung durch den Bauhof der Gemeinde komplett geräumt werden. Anschließend wird die Fläche eingesät.

Der Verein hat mitgeteilt, dass ein Teil der Arbeiten in Eigenleistung verrichtet wird. Außerdem sollen Spendenmittel für die Finanzierung der Maßnahme eingesetzt werden.

Quelle: Soester Anzeiger

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