Messungen vor Paulus-Kirche in Ense-Bremen sollen Aufschluss über Sicherheit der Fußgänger geben

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Die Messungen dauern noch bis zum Wochenende und sollen ermitteln, wie hoch das Verkehrsaufkommen auf der Werler Straße ist.

Bremen – Die Entscheidung über eine Beschilderung auf der Werler Straße in Höhe der Paulus-Kirche in Bremen rückt näher. Noch bis Ende der Woche nämlich misst der Kreis Soest das Verkehrsaufkommen vor dem Gotteshaus und verfolgt damit eine Frage: Muss die Sicherheit von Fußgängern, die die Fahrbahn überqueren wollen, verbessert werden?

Bereits Anfang Juni könnte nach Einschätzung von Wilhelm Müschenborn, Pressesprecher des Kreises Soest, nach Auswertung der ermittelten Daten eine Entscheidung fallen. Das hat er im Gespräch mit dem Anzeiger angedeutet.

Wie berichtet, liegt seitens der Evangelischen Kirchengemeinde seit März die Bitte im Rathaus vor, zu überprüfen, ob mit einer entsprechenden Beschilderung die Sicherheit der Fußgänger erhöht werden kann. Abstand hatte man dabei von dem ursprünglichen Wunsch auf Errichtung eines Zebrastreifens genommen. Die Verwaltung leitete das Ansinnen – mit einer Stellungnahme versehen – an den Kreis Soest weiter, der für das Aufstellen von Verkehrsschildern zuständig ist. 

Aufgekommen war das Thema am Rande der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Mitte Januar. So hatte man bei dem Treffen angekündigt, Gespräche mit der politischen Gemeinde führen zu wollen. Zu gefährlich nämlich sei die Querung der Fahrbahn für all die, die ihre Pkw auf dem Parkplatz des Raiffeisenmarktes abstellten, hieß es. Zumal sich die Verkehrsteilnehmer nicht unbedingt an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h hielten. Indes: Schon schnell machte Bürgermeister Hubert Wegener im Gespräch mit dem Anzeiger deutlich, dass es Vorgaben für die Errichtung einer Querungshilfe gebe, vor allem wenn es sich um eine Bundesstraße handele. Und zu den Bedingungen gehöre die Höhe der Zahl derjenigen, die die Straße an der betreffenden Stelle querten. Ob diese erreicht werde, würde geprüft. Mit einem ernüchternden Resultat: Für das Anlegen eines Zebrastreifens reicht die Zahl der Fußgänger bei weitem nicht.

Eine Erkenntnis, die in der evangelischen Kirchengemeinde zum Umdenken führte. So beantragt man eine Beschilderung, die mehr Schutz für die Fußgänger mit sich bringe. Inwieweit die noch bis zum Wochenende laufenden Messungen den Wunsch der Evangelischen Kirchengemeinde stützen, gilt abzuwarten. Wobei Wilhelm Müschenborn ergänzt, dass das Messgerät tages- und stundengenaue Aufzeichnungen liefert. Also auch Aufschluss darüber gibt, ob etwa gerade zu den regelmäßigen Gottesdienstzeiten oder während der regelmäßigen Veranstaltungen in der Paulus-Kirche der Fahrzeugverkehr vor dem Gotteshaus besonders groß ist.

Quelle: Soester Anzeiger

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