Heico-Werkserweiterung in Höingen

Firma will 25 Meter hohes Gebäude in Ense bauen

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Eine bauliche Verbindung soll das Hochregallager als Teil der Produktions- und Lagerhalle zwischen den Bestandsimmobilien Oesterweg 27 und Oesterweg 29 darstellen.

Bremen/Höingen – Was ragt 25 Meter in den Himmel und soll bald im Höinger Industriegebiet gebaut werden? Ein Hochregallager der Enser Firma Heico. Die Pläne beinhalten zwei verschiedene Varianten.

Die Firma Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG (Heico) plant für den Unternehmenssitz im Industriegebiet in Höingen eine Werkserweiterung. Vorgesehen ist unter anderem eine Produktions- und Lagerhalle im nördlichen Bereich des Grundstückes zwischen den Bestandsimmobilien Oesterweg 27 und Oesterweg 29. 

Teil der Produktions- und Lagerhalle, die eine bauliche Verbindung zwischen den bestehenden Betrieben schaffen soll, wäre ein 25 Meter hohes Hochregallager.

Diese zwei Varianten gibt es

Für den genauen Standort des Hochregallagers gibt es zwei Varianten. Ein Bauantrag für die Werkserweiterung ist bisher nicht eingereicht worden, damit über die Auswahl der genauen Varianten beraten werden kann. 

Bei Variante 1 ist das Hochregallager mit der langen Seite (75 Meter) an der nördlichen Grenze des Baugrundstückes geplant und reicht dann zehn Meter tief Richtung Süden. Der Standort befindet sich vertikal zwischen den bestehenden Gebäuden Oesterweg 27 und 29. 

Variante 2: Hier ist das Hochregallager parallel zur benachbarten Neheimer Straße (L 732) geplant. Der Standort liegt mittig und parallel zwischen den bestehenden Gebäuden Oesterweg 27 und 29. Die nördliche Seite des Grundstückes ist hier deutlich geringer mit dem Hochregallager bebaut (17 Meter). Die lange Seite des Lagers reicht 62 Meter tief in Richtung der südlichen Erschließungsstraße (Oesterweg). 

Mit dem Kreis Soest ist über die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens gesprochen worden. 

Pläne werden Ausschuss vorgestellt

Um vor einer Bauantragstellung die Öffentlichkeit zu beteiligen, werden die beiden Varianten dem Planungs- und Umweltausschuss am nächsten Donnerstag, 6. Februar, vorgestellt. 

Die Gemeinde Ense unterstützt die geplante Werkserweiterung. Favorisiert wird durch die Verwaltung die zweite Variante, da hier das Hochregallager deutlich geringer an der nördlichen Grenze des Grundstückes geplant ist. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Verwaltung zu beauftragen, das Bauvorhaben im Verlauf des Baugenehmigungsverfahrens zu unterstützen.

Quelle: Soester Anzeiger

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