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Minister Remmel: Der ländliche Raum hat Zukunft

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Vize-Bürgermeister Horst Brauckmann begrüßte in der Bremer Schützenhalle Landesminister Johannes Remmel, den Präsidenten der Landwirtschaftskammer NRW, Johannes Fritzen, und den leitenden Kreisbaudirektor Winfried Schroeder (von rechts). ▪
Vize-Bürgermeister Horst Brauckmann begrüßte in der Bremer Schützenhalle Landesminister Johannes Remmel, den Präsidenten der Landwirtschaftskammer NRW, Johannes Fritzen, und den leitenden Kreisbaudirektor Winfried Schroeder (von rechts). ▪ © Risse

BREMEN ▪ Landesumweltminister Johannes Remmel hat am Wochenende in der Schützenhalle Bremen den Landeswettbewerb 2012 „Unser Dorf hat Zukunft“ eröffnet. Für die Gemeinde Ense begrüßte stellvertretender Bürgermeister Horst Brauckmann, der auch für Denkmal- und Bodendenkmalpflege in Ense zuständig ist, die Gäste.

Landesminister Remmel, in NRW ebenfalls verantwortlich für den Klimaschutz, die Landwirtschaft sowie für den Natur- und Verbraucherschutz, überbrachte die Grüße von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der Schirmherrin des Wettbewerbes.

An der Auftaktveranstaltung nahmen der Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, Johannes Fritzen, Delegationen aus 50 Kreissiegerdörfern der Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster, der für den Wettbewerb im Kreis Soest zuständige Umweltreferent, leitender Kreisbaudirektor Winfried von Schroeder, die Mitglieder der Bewertungskommission für den Kreis Soest unter Führung von Rolf Meiberg sowie die Mitglieder anderer Kreisbewertungskommissionen und der Landesbewertungskommission teil.

Umweltminister Remmel unterstrich in Bremen die Bedeutung des Wettbewerbs, Der Grund für die Teilnahme von 876 Dörfern in NRW, von denen jetzt 50 Kreissieger am Landeswettbewerb 2012 teilnehmen, sei die Überzeugung der Akteure, dass der ländliche Raum eine Zukunft habe.

Als zuständiger Minister sei er zutiefst davon überzeugt, dass für viele Problemstellungen die Lösungen aus dem ländlichen Raum kommen: „Hier werden die Modelle entwickelt, die an anderer Stelle aufgenommen werden. Auf dem Lande werden Zukunftsversionen Wirklichkeit und Lösungsmöglichkeiten voran getrieben.“

Die „größte Bürgerinitiative des ländlichen Raumes“ kümmere sich längst nicht mehr allein um die Schönheit eines Dorfes, unterstrich Minister Johannes Remmel, sondern vielmehr um den inneren Zusammenhalt, um die Stärkung gewachsener sozialer Strukturen und um die Aktivierung eines regen, vielfältigen Vereinslebens. ▪ hr

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