„möbel & mehr“ zieht nicht in den „Lindenhof“

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Der Umbau des „Lindenhofs“ zu einem Willkommens- und Jugentreff rückt näher.

Niederense - Der Vorschlag des unabhängigen Ratsherrn Franz Freitag, auch das Sozialkaufhaus „möbel & mehr“ nach dem geplanten Umbau im ehemaligen „Lindenhof“ unterzubringen, „wird nicht weiter verfolgt“.

Niederense - Der Vorschlag des unabhängigen Ratsherrn Franz Freitag, auch das Sozialkaufhaus „möbel & mehr“ nach dem geplanten Umbau im ehemaligen „Lindenhof“ unterzubringen, „wird nicht weiter verfolgt“.

Stattdessen konzentriere man sich allein auf die Schaffung eines Willkommens- und Jugendtreff“ in der einstigen Gaststätte.

Das hat Bürgermeister Hubert Wegener auf Anzeiger-Nachfrage erklärt und damit vor allem Bezug genommen auf die Entscheidungen im jüngsten Sozialausschuss. Dort hatte die Politik sich nicht für den Umbau des „Lindenhofs“ ausgesprochen, um dort die Flüchtlings-Initiative unterzubringen sowie einen offenen Jugendtreff zu etablieren. In gleicher Sitzung hatte man sich dafür ausgesprochen, das Sozialkaufhaus „möbel & mehr“ in der Poststraße zu belassen.

Damit aber bleibt es bei der festgelegten Marschroute in Sachen „Lindenhof“, wobei es zwischenzeitlich eine durchaus erfreuliche Nachricht gibt: So hat der Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“ bereits mehr als die erhofften 3 500 Euro für die Ausstattung der Räumlichkeiten über das Crowdfunding der Volksbank Hellweg zusammenbekommen, nämlich bis Mittwoch schon 4 914,14 Euro. Und noch sind 62 Tage Zeit, zu helfen.

Dabei drückt sich für Bürgermeister Hubert Wegener darin zweierlei aus: Zum einen das hohe Ansehen, das der Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“ genießt sowie die große Akzeptanz, was die Idee der zukünftigen Nutzung der früheren Gaststätte angeht.

Bekanntlich soll aus der ehemaligen Gaststätte „Lindenhof“ ein Begegnungstreff für neue und alte Nachbarn und Jugendliche mit Räumen entstehen, in denen man sich aufhalten und in denen in einer (Fahrrad-)Werkstatt gewerkelt werden kann. Im großen Saal sollen in Zukunft Sprach- und Integrationskurse, Informationsveranstaltungen und Aktivitäten stattfinden können, und ein Büro soll der Gemeindeverwaltung und dem Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“ die Arbeit mit den Geflüchteten erleichtern. Es solle aber auch Platz für weitere Ideen bleiben, „so dass der ‘Lindenhof’ mit den Menschen, die ihn besuchen, wachsen und sich entwickeln kann.“

Und während die Gemeinde den Innenausbau des „Lindenhofs“ vorwiegend aus „Leader“-Mitteln und einem Eigenanteil von 10 000 Euro übernimmt, möchte der Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“ die Ausstattung beisteuern und hat deshalb über die Plattform der Volksbank-Hellweg ein Crowdfunding unter dem Link https://volksbank-hellweg.viele-schaffen-mehr.de/lindenhof.

Quelle: Soester Anzeiger

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