WLan-Netz in Ense soll weiter wachsen

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Dank öffentlich zugänglicher WLan-Netze können Nutzer in der Bremer Ortsmitte kostenlos ins Internet.

Ense - Vom Ende der sogenannten „Störerhaftung“  erhofft sich Bürgermeister Hubert Wegener einen Schub beim Ausbau des öffentlich zugänglichen WLan-Netzes.

 „Ich könnte mir vorstellen, dass man WLan vor allem dort anbietet, wo sich regelmäßig viele Leute aufhalten, zum Beispiel an Sportplätzen, in Turn- und Schützenhallen“, sagt Wegener. Natürlich sei das nicht allein Sache der Gemeinde, sondern müsse in Kooperation mit den Vereinen geschehen. 

Vor einem knappen Jahr hat Ense damit begonnen, frei zugängliche WLan-Netze einzurichten. So sind fast alle Flüchtlingsunterkünfte damit ausgestattet. Außerdem können Nutzer im und rund um das Rathaus kostenlos übers Funknetz ins Internet. Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Freifunk Möhne“ machte dies trotz noch geltender Störerhaftung ohne Haftungrisiko möglich. Dieser genieße ein Provider-Privileg und sei von der Störerhaftung befreit, erläutert Gregor Walezko von der Gemeinde. Auch einige Geschäftsleute hätten einen Router angeschafft (Kosten rund 20 Euro), die Bremer Ortsmitte sei bereits ganz gut mit WLan versorgt. 

Bis die neue Gesetzeslage gilt, werde man auf jeden Fall weiter mit den Freifunkern zusammenarbeiten, so Walezko. Zurzeit liefen zudem Gespräche mit RWE über Hotspots an Laternenmasten. Auch der Initiativkreis möchte sich hier aktiv einbringen, wie dessen Chef Ralf Hettwer sagt: „Wenn Unternehmen oder Vereine Interesse haben, stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite.“

Quelle: Soester Anzeiger

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