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Nach Wasserrohrbruch: Gemeinde verlängert Tempomessung in Waltringen

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Von: Tobias Hinne-Schneider

Am Nachmittag des 25. Januars wurde die Sperrung der Wickeder Straße aufgehoben. Ein Wasserrohrbruch sorgte dafür, dass Autofahrer zwischen Waltringen und Wickede einen Umweg nehmen mussten.
Am Nachmittag des 25. Januars wurde die Sperrung der Wickeder Straße aufgehoben. Ein Wasserrohrbruch sorgte dafür, dass Autofahrer zwischen Waltringen und Wickede einen Umweg nehmen mussten. © Hinne-Schneider

Mit einer Tempomessung an den Ortseingängen von Waltringen wollte die Gemeindeverwaltung ein Geschwindigkeitsprofil erstellen, das Grundlage für Straßen NRW sein soll, ob eine bauliche Veränderung dort notwendig ist, um Rasern Einhalt zu gebieten. Die zwischenzeitliche Sperrung der Wickeder Straße durch einen Wasserrohrbruch sorgt aber dafür, dass die Tempomessung verlängert werden muss.

Waltringen - „Wir hätten sonst ein verfälschtes Ergebnis bekommen“, erklärt Dennis Schröder, Leiter des Ordnungsamts, dementsprechend werde die Messung verlängert. Die Vollsperrung der Wickeder Straße dauerte zuletzt vom 11. bis zum 25. Januar. Gelsenwasser musste das Teilstück nach dem Rohrbruch, anders als zunächst erwartet, auf der kompletten Breite neu asphaltieren lassen.

Das Waltringer Ratsmitglied Christian Brunnberg (FDP) hatte sich für die Messung eingesetzt. Autofahrer, die über die Wickeder Straße oder den Waltringer Weg ins Dorf rollen, sollen sich ab dem Eingangsschild an das geltende Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde halten und nicht erst mehrere hundert Meter später auf die Bremse treten, so Brunnberg. Zwei Fahrbahnteiler – ähnlich einer Verkehrsinsel – sollen Abhilfe schaffen. Straßen NRW habe ihm eine bauliche Veränderung zugesichert, wenn unter anderem entsprechende Messwerte vorliegen – das bestätigte Straßen-NRW-Sprecher Oscar Santos.

Siebentägige Kontrolle

Eine Woche lang muss die Gemeinde das Tempo der Autofahrer kontrollieren, um das Geschwindigkeitsprofil für Straßen-NRW zu erstellen. Für den Landesbetrieb ist das Geschwindigkeitsprofil allerdings nur ein Baustein von mehreren. Feste Tempowerte, wann baulich etwas verändert wird, gebe es nicht, so Sanstos, vielmehr mache sich der Straßenbaulastträger noch ein Gesamtbild vor Ort.

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