Naturspielpfad in Ense-Parsit ist genehmigt

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Der Abstieg ins Bannertal erfolgt ab dieser Stelle über eine Treppenanlage. Mit dessen Bau soll im Dezember begonnen werden, der Auftrag dafür ist laut Gottfried Hünnies bereits erteilt.

Parsit – Der Naturspielpfad in Parsit ist bewilligt. Der entsprechende Bescheid der Arnsberger Bezirksregierung liegt vor. Mitte Dezember soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Das hat Gottfried Hünnies vom Verein der Spielplatzfreunde Parsit als Träger der Maßnahme jetzt im Gespräch mit dem Anzeiger mitgeteilt. 

Damit hat ein wochenlanges Warten nun ein Ende. Entsprechend erfreut zeigte sich Gottfried Hünnies als Impulsgeber und wesentlicher Motor des Vorhabens. 

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden war das Projekt Anfang Mai 2018. Und die dahinter stehende Idee klang ebenso einfach wie bestechend: So soll der Naturspielpfad, der ursprünglich Naturerlebnispfad heißen und unter der Trägerschaft des Heimatvereins Bremen stehen sollte, dazu beitragen, Natur für Jung und Alt – vor allem für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche – in einem wohnortnahen Umfeld im Sinne eines außerschulischen Lernortes erlebbar zu machen sowie Interesse und Verständnis für die heimische Pflanzen- und Tierwelt zu wecken.

Durch die Einbeziehung des Pfades in den Lehrplan zum Beispiel des Kindergartens und der Grundschulen sollen Kinder spielerisch und unter entsprechender Begleitung durch die Erzieher und Lehrkräfte erste eigene Erfahrungen mit Flora und Fauna sammeln. An verschiedenen Standorten sollen unterschiedliche Sachinhalte anschaulich und kindgerecht vermittelt werden.

Die „Leader“-Region „Börde trifft Ruhr“ zeigte sich angetan, stellte finanzielle Unterstützung in Aussicht. Für den notwendigen Eigenanteil des Trägers – zwischenzeitlich waren die Spielplatzfreunde für den Heimatverein eingesprungen – wurde Ende 2018 eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, die über 4 000 Euro in die Kasse spülten. 

Dann aber kam Sand ins Getriebe, waren die erforderlichen Unterlagen nicht vollständig. Nach einigem Hin und Her wurden die Papiere im September Richtung Arnsberg verschickt, von wo aus sie jetzt zurück kamen.

Quelle: Soester Anzeiger

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