Nebel schluckt den Laser Justierung nicht möglich

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An der Wickeder Straße in Waltringen überwachten Polizeihauptkommissar Wolfgang Flöter (links) und Polizeihauptkommissar Frank Schwedler am Mittwochabend die Geschwindigkeiten der Autofahrer. ▪

HÖINGEN/WALTRINGEN ▪ Dichter Nebel verhinderte am Mittwochabend zwischen 18 und 19 Uhr die angekündigten Geschwindigkeitsmessungen beim 24-Stunden-Blitzmarathon der Polizei auf dem Haarweg in Höingen.

Das Messgerät ließ sich auf Grund der Nebelschwaden nicht justieren. Das aber, so die Polizeibeamten, sei eine Grundvoraussetzung für richtige Messerergebnisse.

Untätig waren die Beamten am Ortseingang von Höingen dennoch nicht. Zunächst wurde eine Pkw–Fahrerin höflich, aber bestimmt, darauf hingewiesen, dass sie viel schneller als mit den zunächst zulässigen 70 km/h und ab dem Ortseingangsschild dann schneller als mit den vorgeschriebenen 50 km/ unterwegs gewesen sei, was leicht auch ohne des Einsatzes von Messgeräten erkennbar war.

Auch die im dichten Nebel und bei beginnender Dunkelheit ohne Beleuchtung nebeneinander statt hintereinander vorbei kommenden drei Reiterinnen und Reiter wurden von den Beamten ebenso freundlich und ebenso bestimmt auf die Gefahren ihres Tuns hingewiesen.

Ein Dankeschön gab es für die Polizeibeamten von Anliegern des Haarweges, die im Vorfeld des Aktionstages als „Messpaten“ den Messpunkt vorgeschlagen hatten.

An der Wickeder Straße in Waltringen, wo der Nebel am Mittwochabend zwischen 20 und 21 Uhr längst nicht so dicht auftrat, funktionierte das Messgerät der Polizei dann wieder einwandfrei. Wie der Sprecher der Polizei auf Nachfrage mitteilte, wurden jedoch die Daten von den einzelnen Mess-Stellen beim 24-Stunden-Blitzmarathon nicht separat erfasst, sondern lediglich kreisweit. So konnte er nicht nachhalten, ob oder wie viele Autofahrer den kontrollierenden Beamten in Ense vor das Blitzgerät gekommen sind. ▪ hr

Quelle: Soester Anzeiger

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