21 neue Bauplätze im „Merowingerfeld“ in Bremen

Die Erschließung des neuen Baugebiets soll ausschließlich über den Waltringer Weg erfolgen.
+
Die Erschließung des neuen Baugebiets soll ausschließlich über den Waltringer Weg erfolgen.

BREMEN - Der Weg für ein neues Baugebiet ist geebnet. Zwischen der B 516 und dem Waltringer Weg sollen auf einem 1,75 Hektar großen Areal insgesamt 21 Baugrundstücke geschaffen werden.

Einem am Donnerstagabend im Planungs- und Umweltausschuss durch ein Fachbüro vorgestellten Planentwurf haben die Politiker jedenfalls ebenso einstimmig zugestimmt wie dem Aufstellungsverfahren für einen Bebauungsplan unter der Bezeichnung „Merowingerfeld“. Damit wird konkret, womit sich die Fraktionen bereits im April des vergangenen Jahres erstmals befasst hatten.

Wobei man dem Ausschuss am Donnerstagabend schon sehr konkret präsentieren konnte, wie das neue Baugebiet aussehen soll. So plädiert man dafür, die Erschließung des Areals nur vom Westen über den Waltringer Weg (den stillgelegten Bereich der L 673) zu ermöglichen. Die 21 Grundstücke sollen so zugeschnitten werden, das Bauplätze in einer Größenordnung zwischen 650 und 780 Quadratmetern entstehen können, wobei man die Aufteilung in zwei Bauabschnitte je nach Bedarf für möglich hält. Auch die Schaffung von Mehrfamilienhäusern will man nicht grundsätzlich ausschließen. Seitens des Planungsbüros wird die Lage des Gebietes als positiv beschrieben, da die Nähe zum Ortskern eine gute Infrastruktur biete.

Allerdings verhehlte man auch nicht, dass ein erforderlicher Lärmschutzwall, der an seiner höchsten Stelle fünf Meter über Gelände beträgt, die Sicht aus Richtung auf den Zentralort verändern werde.

Bezüglich der Bebauungsmöglichkeiten möchte man nicht allzu viele Festlegungen vorgeben. So denkt man eine maximale Firsthöhe der Gebäude von zehn Metern vom Gelände sowie an eine maximal zweigeschossige Bauweise. Die Straßenbreite im Baugebiet soll 6,35 Meter betragen, die Entwässerung im Mischsystem erfolgen.

Dass an dieser Stelle überhaupt ein Baugebiet entstehen soll, hatte die Politik schon im vergangenen April begrüßt, zumal man die Planung bereits damals als „perfekt“ bezeichnete, da es sich um eine „klassische Abrundung“ handele.

Im weiteren Verfahren werden jetzt die Begründung mit Umweltbericht sowie die artenschutzrechtliche Prüfung erstellt. Danach erfolgt die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung. - det

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare