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Rat stimmt zu: Neues Baugebiet entsteht in Höingen

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HÖINGEN ▪ Der Weg für die Schaffung von neuen Baugebieten in Höingen ist frei. Einstimmig hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung der erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplanes „Auf der Heide III“ zugestimmt.

So können 18 Baugrundstücke entstehen, die über eine als öffentliche Stichstraße ausgebaute Verlängerung der Straße „Zum Redde“ erschlossen werden sollen.

Mit diesem Schritt wollen Verwaltung und Politik den kurz- und mittelfristigen Bedarf an Baugrundstücken im drittgrößten Enser Ortsteil decken. Ziel ist dabei auch, Bauland zur Verfügung zu stellen, das einerseits am Markt verfügbar und andererseits finanziell attraktiv ist. Durch diese Baulandpolitik soll sich Ense unter Berücksichtigung städtebaulicher und ökologischer Ziele als attraktive Gemeinde - sowohl für den Einwohner als auch für wirtschaftliche Investoren und Gäste - im Wettbewerb der Kommunen profilieren, wie es in der Begründung heißt. Denn nicht uninteressant: Laut aktueller Prognose soll die Bevölkerungszahl der Gemeinde Ense entgegen dem landesweiten Trend bis 2020 mit dann 12 750 Einwohnern gegenüber 12 850 Einwohnern aktuell relativ stabil bleiben. Das trifft insbesondere auch auf Höingen mit seinen knapp 2 000 Einwohnern zu. So wurden durch das Industriegebiet neue Arbeitsplätze geschaffen, was wiederum für eine Nachfrage an Wohnbaugrundstücken sorgt und sorgen wird.

Durch den jetzt durch die Politik abgesegneten Schritt soll nach der Verwirklichung des Gebietes „Auf der Heide II“ aus dem Jahr 2004 ein etwa 1,5 Hektar großes bislang als Fläche für Landwirtschaft dargestelltes Areal in südwestlicher Randlage von Höingen in eine Wohnbaufläche umgewandelt werden. Südlich grenzt der Mischwald Richtung Lüttringen an, im Osten befindet sich die bereits realisierte Bebauung „Auf der Heide II“. Weiter östlich verläuft die L 732 (Neheimer Straße). Im Westen schließt sich eine Ackerfläche an. Die nördliche Begrenzung bildet die „ältere“ Wohnbebauung an dem Heideweg. So soll der vorhandene und prognostizierte Bedarf gedeckt und die Funktion Höingens als bedeutsamer Wohn- und Arbeitsort gesichert und gestärkt werden.

Durch die Bauflächen will man vor allem ortsansässigen Bürgern die Möglichkeit geben, ein Wohnhaus zu realisieren. Bewerber um die Bauplätze in diesem Wohngebiet werden vorwiegend jüngere Familien sein, so die Prognosen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf selbst genutztem Wohneigentum; Möglichkeiten für Mietwohnungen möchte man hier in erster Linie nicht verwirklichen, ist man sich in Verwaltung und Politik einig. - det

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