Neues Möbellager öffnet am 19. März

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Viele fleißige Hände fassen derzeit mit an, damit das neue Möbellager von Gemeinde und Caritas in der Poststraße in Niederense pünktlich in der kommenden Woche erstmals seine Türen öffnen kann.

NIEDERENSE - Noch wird gerückt, geschoben, geschraubt und geputzt. Untrügliches Zeichen dafür, dass die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Doch mit dem Einrichten des neuen Möbellagers im ehemaligen Schlecker-Markt in der Poststraße ist der Startschuss für das künftige Angebot „Möbel & Mehr“ unweigerlich gefallen.

Eröffnet wird das Möbellager dabei am nächsten Donnerstag, 19. März, um 14.30 Uhr. Und derzeit holen Mitarbeiter des Caritas-Kaufhauses in Werl Möbel, Hausrat und auch Fahrräder aus Enser Haushalten ab und überarbeiten sie bei Bedarf, damit nach der offiziellen Eröffnung am nächsten Donnerstag Enser sowohl aus einkommensschwachen Haushalten wie auch andere Personen bei „Möbel & Mehr“ einkaufen können. Wobei der Gemeinde Ense und der Caritas Soest als Kooperationspartnern wichtig ist: Es soll ein breitgefächertes Angebot zu moderaten Preisen vor allem an Möbeln wie Betten, Tische, Stühle und Schränke vorgehalten werden. Aber auch Hausratsgegenstände wie Geschirr, Gläser, Besteck, Töpfe und Pfannen soll es zu kaufen geben. Spenden werden gerne entgegengenommen.

Und damit eben ein solch’ vielfältiges Angebot zur Verfügung steht, bitten das Caritas Kaufhaus Werl und die Gemeinde Ense, die das Ladenlokal betreiben, um weitere Spenden aus der Gemeinde. Wer noch gut erhaltene Möbel oder Hausratsgegenstände abzugeben hat, kann sich mit Brigitte Kösling im Rathaus der Gemeinde Ense, Telefon 980 151, oder direkt mit dem Caritaskaufhaus in Werl unter der Rufnummer 02922/80 39 870 in Verbindung setzen. Gerne werden auch Kinderwagen, Kinderbetten und Fahrräder angenommen.

Richten soll sich das Möbellager dabei vor allem an die Wohngeld- oder die Hartz-IV-Empfänger, an Personen, die die so genannte „Grundsicherung im Alter“ beziehen, an ausländische Flüchtlinge oder an alle Enser, die plötzlich und unerwartet in eine Notlage geraten sind, wie es Bürgermeister Hubert Wegener und Burgis Korte, Fachbereichsleiterin der sozialen Dienste beim Kreiscaritas-Verband, bei der Präsentation der Idee Ende Januar formulierten.

Apropos Asylbewerber: So plant die Verwaltung, die Einrichtungen für ausländische Flüchtlinge über das neue Möbellager auszustatten und somit Kosten zu sparen bzw. die Anmietung der Räumlichkeiten zu refinanzieren.

Denn allein im vergangenen Jahr hat Ense rund 13 000 Euro für die Einrichtung der Unterkünfte ausgegeben, so Bürgermeister Hubert Wegener.

Befristet ist das neue Angebot zunächst für zwei Jahre. Danach, so Bürgermeister Hubert Wegener, werde man die gemachten Erfahrungen auswerten und über eine Fortsetzung befinden. - det

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