Niederenser Jagdgenossen wählen neue Pächter

Den neuen Jagdpächtern Bernd Krengel und Constantin Kirschbaum (zweiter und dritter von links) gratulierten Bernhard Söbbeler und seine Stellvertreterin Maria Schumacher.
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Den neuen Jagdpächtern Bernd Krengel und Constantin Kirschbaum (zweiter und dritter von links) gratulierten Bernhard Söbbeler und seine Stellvertreterin Maria Schumacher.

NIEDERENSE - Neue Pächter des Niederenser Jagdbezirks zwischen Haarstrang und Arnsberger Wald und damit Nachfolger der bisherigen Jagdpächter Josef Risse und Hans Dümpelmann sind ab dem 1. April 2016 für neun Jahre die Niederenser Bernd Krengel und Constantin Kirschbaum.

Auf das Pachtbewerber-Duo entfielen in der vom Vorsitzenden Bernhard Söbbeler geleiteten Versammlung der Jagdgenossenschaft Niederense am Montagabend im Gasthaus Himmelpforten 28 der insgesamt 46 abgegebenen Stimmen und ein Flächenvolumen von 168,8 Hektar. Weitere Pachtbewerber an diesem Abend waren der bisherige Jagdpächter Josef Risse und sein Sohn Christian Risse, die 18 Stimmen und ein Flächenvolumen von 63,5 Hektar auf sich vereinigen konnten.

Von der Mehrheit der Jagdgenossen und den zur Abstimmung berechtigten Versammlungsteilnehmern ging der Zuschlag damit allerdings nicht an das Höchstgebot. Das nämlich war mit jährlich 18 Euro je Hektar für den insgesamt 319 Hektar großen Niederenser Jagdbezirk von Josef und Christian Risse abgegeben worden. Das Angebot des Duos Bernd Krengel/Constantin Kirschbaum betrug nur 15 Euro je Hektar.

Der endgültigen Verkündung des Abstimmungs-Ergebnisses ging eine Panne durch die Stimmzähler voraus, die neun Stimmen im Sammelbehälter versehentlich liegen gelassen hatten, so dass bei der ersten Auszählung zunächst ein knappes Ergebnis von 19 zu 18 Stimmen zu Gunsten der neuen Pächter bekannt gegeben wurde.

Der Neuvergabe des Jagdbezirks gingen in der Versammlung die üblichen Regularien voraus, die schnell abgehandelt wurden. Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Bernhard Söbbeler, deutete an, dass überlegt werde, die Versammlung der Jagdgenossenschaft statt bisher jährlich künftig nur noch alle drei Jahre einzuberufen. Dazu werde dann aber eine Änderung der Satzung notwendig werden. - hr

Quelle: Soester Anzeiger

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