Mehr Geld für Oberenser Sportplatz

OBERENSE -  Die Sportgemeinschaft Oberense hat „positive Signale“, dass es zur Verbesserung der Spiel- bzw. Trainingssituation einen höheren Zuschuss als die bislang von der Politik beschlossenen 120 000 Euro gibt. Die Rede ist von zusätzlichen 25 000 Euro.

Das hat der Vorsitzende des Vereins, Klaus Ebel, am Samstagabend auf der sehr gut gesuchten Jahreshauptversammlung des Vereins erklärt und sich dabei auf ein Gespräch mit Bürgermeister Hubert Wegener bezogen. „Aus Sicht des geschäftsführenden Vorstandes wäre damit eine Basis für die Umsetzung der Umbaumaßnahme gegeben“, so Klaus Ebel weiter. Wobei man offen lässt, ob man am Ende einen neuen Naturrasen- oder doch einen Hybridplatz errichtet. Allerdings: Es werde nur gebaut, was durch den Club komplett finanzierbar sei. Die Mehrkosten für einen Hybridplatz gegenüber einem Naturrasen beziffert der Verein auf rund 15 000 Euro, die dann auch allein von der Sportgemeinschaft aufzubringen seien.

Grund für die aus Sicht des Clubs sehr wahrscheinliche Gewährung eines höheren Zuschusses von bislang 120 000 auf dann 145 000 Euro sei die Tatsache, dass die durch die von der Politik gewährte Summe nicht ausreiche, um die Sanierung vor dem Hintergrund einer Zweidrittel (Gemeinde-) zu Ein-Drittel (Vereins-)Finanzierung durchführen zu können. Das hätten Angebote durch weitere Fachfirmen gezeigt.

Die Verwaltung hatte ein erstes Angebot von knapp 230 000 Euro als zu hoch bezeichnet und war davon ausgegangen, dass weitere Offerten zeigen würden, dass ein Naturrasen wesentlich günstiger zu bekommen sei. Dem aber ist nun offenkundig nicht so. Denn der Platz in Oberense weise einige Besonderheiten auf, die die Verwaltung bei ihrer Kostenschätzung wohl nicht berücksichigt habe, so Klaus Ebel weiter. Und: Die Angebote für einen Natur- und einen Hybridplatz lägen nicht weit auseinander. So bleibe der Bau eines Hybridfeldes weiter das „erklärte Ziel“.

Der Verein hofft nun, dass die Politik die zusätzlichen Mittel bereitstellt, um noch in 2015 mit dem Platzbau beginnen und in 2016 auf dem „neuen“ Gelände spielen zu können. - det

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