Stadt informiert über geplante Windparks

Öffentlichkeit beteiligt

Werden Windkraftanlagen künftig die Landschaft in Ruhne-Waltringen, Bittringen und Bilme prägen?

Zu einem Informationsabend hatte die Gemeinde Ense in Ruhne eingeladen. Dabei ging es um die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zur 72. Änderung des Flächennutzungsplans und des Repowerings speziell in Ense Ruhne.

Eine neue Windkraftanlage soll im Windpark Ruhne-Waltringen auf einer neu ausgewiesenen Konzentrationsfläche zu drei anderen dazukommen. Drei alte Anlagen sollen zurückgebaut werden und so kann das erste Repowering in der Gemeinde Ense abgeschlossen werden.

Etwa 25 interessierte Zuhörer waren an diesem Abend in den Raum der Kurfürstenhalle in Ruhne gekommen. Sie wurden von einem Vertreter des zuständigen Ingenieurbüros Hoffmann und Stakemeier über die nächsten Schritte zum Bau der neuen Windkraftanlage informiert. Weiter ging es um die Darstellung der neuen Konzentrationszonen in der Gemeinde. Hierbei handelt es sich um 15,5 Hektar auf dem Gebiet Ruhne Waltringen und um 32 Hektar für Bittingen und Bilme.

In der Anlage in Ruhne/Waltringen schienen die Zuhörer kein Problem zu sehen, wenn auch hier noch keine Einzelheiten zu erfahren waren. Allerdings brachte die Konzentrationsfläche für Bittingen und Bilme doch einige Aufregung. Hier fühlen sich die Anwohner mit den Windrädern mehr als unwohl. „Man fühlt sich von den Anlagen erdrückt“, klagte eine Anwohnerin. Ein anderer befürchtete, dass das Gebiet von Windkraftanlagen förmlich zugepflastert werde und die Gegend verschandelt werde.

Auf unterschiedliche Fragen konnte Bürgermeister Wegener nur immer wieder entgegnen, dass es noch zu früh für Einzelheiten sei und jeder bis zum 25. September seine Bedenken im Rathaus vortragen könne. „Bis zu diesem Zeitpunkt liegen auch die Pläne im Rathaus aus“, erklärte Wegener.

Unter etlichen anderen Studien und Umweltberichten sowie Untersuchungskarten sind hier FFH – und Artenschutzvorprüfungen zu den Konzentrationszonen einzusehen. (Von Gaby Decker, neheim@sauerlandkurier.de)

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