Organisatoren sind zufrieden mit dem 12. Esel-Rennen

Initiativ-Kreis-Vorsitzender Ralf Hettwer (rechts) gratuliert dem Gewinner-Team um Esel Olleck. - Fotos: Mause

BREMEN -  Nach einem dritten Platz im Jahr 2011 und dem ersten Platz im vergangenen Jahr hat sich Olleck nun mit der Titelverteidigung zu einem echten Champion und Nachfolger von „Mister Theodor“ entwickelt. Dieser hatte in den ersten Veranstaltungsjahren ab 2002 fünf mal hintereinander das Haareselrennen gewonnen. Mit gut 3 000 Besuchern kamen am Sonntag zur 12. Auflage etwas weniger Zuschauer, als im Vorjahr. Die Veranstalter zeigten sich trotzdem zufrieden.

Olleck aus dem Stall Kaiser in Arnsberg ließ von Beginn an keine Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen, gewann souverän den Vorlauf und hatte auch im Finale die Nase vor seinen Konkurrenten, Kimi aus dem Stall Terhüne und dem einzigen Enser Akteur, Björn aus dem Stall Sibylle Knecht. Der kleine Esel Björn lief dabei auch seinem Stallkollegen Joey, der vor zwei Jahren das Rennen gewann, den Rang ab.

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Der tierische Wettkampf war am Sonntag die Hauptattraktion im Park am Spring, doch auch für den Bauernmarkt und das Rahmenprogramm hatte sich eine weitere Anreise gelohnt. Ob Essen und Trinken, Dekorationen für Haus und Garten oder Schmuck – die Stände luden zu einem Bummel durch die Parkanlage ein.

Bei der Siegerehrung war Esel Olleck der Pokal sichtlich egal. Vielmehr freute er sich über das Bund frischer Möhren.

Beim Tippspiel war Bolleck für viele Besucher von Beginn an der Favorit gewesen, und so war der entsprechende Eimer mit den Losabschnitten randvoll gefüllt. Alle Gewinne wie ein Familien-Frühstück, ein Gutschein der Enser Gruppe „Handwerk pur“ sowie ein Fahrrad der Enser Firma Zweirad Bange wurden von auswärtigen Besuchern mit nach Hause genommen.

Bilder vom 12. Haareselrennen:

12. Haareselrennen in Ense-Bremen

Ingo Bankamp vom Organisationsteam zeigte sich am Montag „ganz zufrieden“ mit dem Rennen. Es habe keine Pannen gegeben und auch das Rahmenprogramm mit der „Dreckskapelle“ und Zauber-Clown Pichel sei gut angekommen. „Um 19 Uhr, als alles vorbei war, hat es in Strömen geregnet. Das war perfektes Timing“, so Bankamp. Die im Vorfeld angekündigten heißen Temperaturen hätten aber sicher einige Besucher abgeschreckt.  - am/dom

Quelle: Soester Anzeiger

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