16 Osterfeuer genehmigt

BREMEN – In der Gemeinde wird es zu Ostern an 16 Stellen brennen.  Klaus Holin aus dem Ordnungsamt im Rathaus hat nämlich bis zum heutigen Tag so viele Osterfeuer genehmigt. Eine Zahl, die sich im üblichen Rahmen bewege, so der Verwaltungsmitarbeiter weiter.

Gleichzeitig machte er noch einmal deutlich, dass das Osterfeuer ein Brauchtumsfeuer ist und somit der Brauchtumspflege unterliegt. Brauchtumsfeuer seien dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichte und das Feuer im Rahmen einer Veranstaltung für jedermann zugänglich ist. Somit seien private Osterfeuer nicht mehr zulässig, ein paar wenige habe er deshalb auch nicht genehmigen können.

Und: Es dürfen nur unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitte sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden.

Das Verbrennen von beschichtetem bzw. behandeltem Holz (zum Beispiel behandelte Paletten, Schalbretter etc.) und sonstigen Abfällen (zum Beispiel Altreifen) ist verboten.

Die Feuerstelle darf erst kurz vor dem Anzünden aufgeschichtet werden, damit Tiere hierin keinen Unterschlupf suchen können und dadurch vor dem Verbrennen geschützt werden. Die Verwaltung übrigens wird die Einhaltung der Bestimmungen auch kontrollieren.

Quelle: Soester Anzeiger

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