Neuer Kindergarten in Niederense

Parkschranke bei Verstößen 

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Die Belastung in Schreibers Hof hält man für „nicht erheblich.“

Niederense - Die Parkplätze am zukünftigen Kindergarten im „Alten Kamp“ in Niederense sollen als Kurzzeitparkplätze ausgewiesen werden. Sollte es mit der Zeit „zu unzulässigen Nutzungen der Parkplätze kommen“, behält sich die Gemeindeverwaltung beispielsweise die Errichtung einer Parkschranke

Das geht aus der Vorlage der Rathausspitze für den Planungs- und Umweltausschuss am 1. Februar um 18 Uhr hervor, in der die notwendigen Bebauungsplan- bzw. Satzungsbeschlüsse für den Bau des Kindergartens getroffen werden sollen.

Dabei folgt die Verwaltung durchaus dem Hinweis, dass es „nicht erwünscht ist, dass die Parkplätze des Kindergartens für die Zuwegung zur Turnhalle, zur Schule und zum Lehrschwimmbecken sowie generell außerhalb der Öffnungszeiten der Schule und des Kindergartens genutzt werden.“

Mit Blick auf das zu erwartende Verkehrsaufkommen in der Stichstraße Schreibers Hof ist die Verwaltung nach wie vor überzeugt, dass es „als nicht erheblich einzustufen ist“ auch wenn „kein Verkehrsgutachten erstellt wurde.“ 

Für eine Ausweisung der Straße als verkehrsberuhigten Bereich plädiert die Verwaltung nicht, da „sie relativ kurz ist und in einer Tempo 30-Zone liegt“, so dass nicht mit hohen Lärmemissionen zu rechnen sei. Ein Gutachten wurde aber nicht erstellt. Hinsichtlich der Reparatur möglicher Straßenschäden erklärt die Verwaltung, dass es sich bei der Mehrbelastung der Straße Schreibers Hof lediglich um Pkw-Verkehr und nicht um zusätzliches Schwerlastaufkommen handele.

Anfallende Reparaturkosten, zum Beispiel die Instandsetzung von Schlaglöchern, „werden von der Gemeinde getragen.“ Erst bei einer kompletten Sanierung (neue Asphaltdecke) würden alle Anlieger über einen Straßenbaubeitrag finanziell beteiligt werden. „Eine komplette Sanierung – wenn die Straße nicht mehr als qualifiziert gilt – ist in der Regel bei mittlerer Belastung erst nach 40 Jahren Nutzungsdauer zu erwarten“, lässt man die Politik wissen.

Quelle: Soester Anzeiger

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