Peter Taprogge regiert die Höinger Schützen

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Peter Taprogge sicherte sich mit dem 136. Schuss die Königskette. Zu seiner Königin wählte er sich seine Freundin Laura Lohmann. 

HÖINGEN -  Beim Schießen um die Königswürde der St.-Josef-Schützenbruderschaft 1653 Höingen entwickelte sich am Montagmorgen nach den Ehrenschüssen schnell ein engagierter Wettstreit. Am Ende setzte sich Peter Taprogge durch, der von Beginn an zu den emsigsten Schützen zählte. Mit dem 136. Schuss machte er den Resten des Vogels den Garaus und sicherte sich so die Königskette.

Mit der Kette nahm der 26-Jährige zugleich zahlreiche Gratulationen entgegen. Zur Königin wählte sich Peter Taprogge seine Freundin Laura Lohmann. Bereits am Samstagabend war er für sein großes Engagement mit dem „Diözesanverdienstorden der Jugend in Bronze“ ausgezeichnet worden.

Die Insignien beim Vogelschießen sicherten sich Christian Kersting (Krone) und Horst Taprogge (Apfel).

Da schon am Montagmorgen das Thermometer stark in die Höhe stieg und sich auf dem Gelände des Höinger SV an der Vogelstange kaum Schatten bot, formierte sich rasch wieder ein langer Festzug, der die neuen Regenten zur Proklamation und zum „gemütlichen Frühschoppen“ zurück in die Schützenhalle geleitete.

Vor dem Schießen waren die Josefs-Schützen bereits am frühen Morgen an der Schützenhalle angetreten und zur Schützenmesse am Sportplatz marschiert.

Zuerst stellten die Jungschützen ihre Zielsicherheit unter Beweis. Mit dem 30. Schuss holte Philip Krekel, das Zepter des Vogels aus dem Kugelfang und wurde somit der neue Prinz der St.-Josef-Bruderschaft.

Ein Bilderbuchwetter hatte sich dem alten Regentenpaar Albert und Jutta Richter geboten, als es am Sonntag mit seinem Hofstaat von der Schützengemeinschaft zuhause abgeholt wurde. Viele Schaulustige säumten den Weg, den der Festzug bis zur Ortsmitte nahm. Dort wurden das Königspaar, der Hofstaat, die Musikgruppen, die Jungschützen und Schützenbrüder von einer noch größeren Zuschauerschar erwartet.

Diese sparten auch nicht mit begeistertem Beifall, sei es für die prächtigen Roben der Damen oder den präzisen Marschschritt der Schützen.

Zurück in der Schützenhalle wurde nicht nur das Angebot an kühlen Getränken sondern auch das der Caféteria mit Kaffee, Torten und frischen Waffeln gerne angenommen.

Königs- und Kindertanz waren der Abschluss eines fröhlichen Nachmittags, bevor am Abend mit vielen Gästen bis zum frühen Montagmorgen gefeiert wurde. - am

Quelle: Soester Anzeiger

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