Fürstenbergschule

Pilot-Projekt soll "Kindern die Grundwerte vermitteln" 

Hünningen - Besondere Auszeichnung für die Fürstenbergschule: So gehört die Einrichtung in Hünningen zu den ersten Grundschulen im Lande, die am Pilot-Projekt zum Thema: „Rechtskunde an Grundschulen“ teilnehmen.

Ziel dieses vom Schul- und Justizministerium des Landes NRW initiierten Projektes ist es, mit Kindern der 3. und 4. Klassen Themen zu behandeln wie „Was ist ein Gesetz und wie entsteht es? Welche Rechte und Pflichten haben Bürger? Was ist ein Vertrag? Was ist strafbar? (Sachbeschädigung, Körperverletzung, Mobbing etc..) Eigentum und Besitz und Kinderrechte.“ 

Richter und Staatsanwälte unterstützen dieses Projekt und leiten in Kooperation mit der Fürstenbergschule diese Rechtskunde-AG, die am Mittwoch an den Start ging und bis zum Sommer fortdauert.

Ziel, so Schulleiterin Yvonne Wien im Gespräch mit dem Anzeiger, ist es aber, die „Rechtskunde-AG“ als festen Bestandteil des Schulprogramms zu etablieren, so dass bei Erfolg des Projektes alle 4. Klassen verpflichtend daran teilnehmen können. Dazu würde dann im nächsten Schuljahr in der Schulpflegschaft- und Schulkonferenz beraten werden.

,,Werteerziehung, Demokratie- und Rechtsbewusstsein sind die Grundlagen unserer Gesellschaft. Kinder sollten frühzeitig mit diesen Grundwerten vertraut gemacht werden“, ist die Rektorin nicht nur von dem Projekt an sich, sondern vor allem von der Tatsache begeistert, dass die Fürstenbergschule mit dabei sein kann.

 Den Verantwortlichen im Land erscheint es dabei sachgerecht, den allgemeinen Unterricht durch freiwillige Rechtskundearbeitsgemeinschaften im Umfang von zehn bis zwölf Doppelstunden für Kinder in der Grundschule (9 bis 10 Jahre) zu ergänzen. Denn auch Grundschulkinder, so die Argumentation, bewegten Fragen, die rechtliche Aspekte betreffen. Eine Rechtskundearbeitsgemeinschaft könnte zudem helfen, eine konstruktive Streitkultur zu erlernen. Darüber hinaus könnten bereits Grundschulkinder ein positives Bild der Justiz erfahren. Die Arbeitsgemeinschaften sollen unter dem Dach der OGS ein freiwilliges Angebot sein

Quelle: Soester Anzeiger

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