Poststraße: Zählung ohne „wesentliche Aussagekraft“

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Weiter zuspitzen dürfte sich die Parkplatz-Situation, vermuten Anlieger der Poststraße.

NIEDERENSE -  Jetzt melden sich die Betroffenen zu Wort. Denn in einer ausführlichen Stellungnahme beziehen sowohl die Gewerbetreibenden als auch die in der Poststraße niedergelassenen Mediziner Position in der Diskussion um die Notwendigkeit von neuen Parkplätzen.

So wenden sich Regina Neuhaus, Hildegard Baader, Archiropita Orlando, Jörg Leuchtenberger, Klaus Baader, Stephan Hunecke, Dr. Burkhard Wagner und Dr. Hartmut Neumann in einem offenen Brief mit ihrem Anliegen an die Verwaltungsspitze sowie die im Rat vertretenen Politiker. Und sie beziehen sich dabei nicht zuletzt auch auf die von der Verwaltung durchgeführte Parkplatz-Analyse vom 5. Juli bis 20. August, an deren Ende stand, dass bei insgesamt 35 Zählungen lediglich zweimal alle Stellplätze in der Poststraße belegt waren (wie ausführlich am 24. August berichtet). Allerdings halten sie die Erfassung gerade wegen der Urlaubszeit für „nicht repräsentativ und daher ohne wesentliche Aussagekraft.“

Ferner verweisen sie darauf, dass bereits während der Planungsphase und erneut nach Abschluss der jüngsten Baumaßnahmen in der Poststraße „weitere Parkplätze praxisnah für 2013, vermutlich im Bereich des ehemaligen Grundstückes der Familie Merlo am Riesenberg, von der Verwaltungsspitze zugesagt“ worden seien. Unverständlich sei auch, „warum der dringende Bedarf an Parkplätzen in der oberen Poststraße, bereits seit Jahren der Gemeinde bekannt, plötzlich in Frage gestellt wird“, heißt es in dem Brief weiter.

„Wasser auf die Mühlen“ dürfte die Stellungnahme vor allem für den unabhängigen Ratsherrn Franz Freitag sein. Er hatte in den zurückliegenden Wochen immer wieder neue Parkplätze für die Poststraße eingefordert. - det  

Quelle: Soester Anzeiger

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