Prognose bei Anmeldungen deutlich verfehlt

BREMEN - Die Conrad-von-Ense-Schule startet im kommenden Schuljahr aller Voraussicht nach dreizügig. Das jedenfalls ist das Ergebnis des jüngsten Anmeldeverfahrens.

Danach besuchen ab dem Sommer 52 Kinder den Realschulzweig, 23 den Hauptschulzweig der Verbundschule. Wobei am Dienstag allerdings ausdrücklich Wert auf die Feststellung gelegt wurde, dass immer noch der ein oder andere Nachzügler auch nach Ablauf der offiziellen Frist angemeldet und sicher auch aufgenommen werde. Endgültige Zahlen will man jedoch erst dem nächste Woche tagenden Schul- und Kultuausschuss vorlegen, der am Dienstag, 26. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zusammenkommt. Und das dürfte spannend werden. Denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird die Prognose aus dem aktuellen Schulentwicklungsplan deutlich verfehlt.

Denn für das Schuljahr 2013/2014 war man von insgesamt 105 Anmeldungen ausgegangen, sollten fünf Klassen gebildet werden – und zwar allein drei Klassen für die erwarteten 69 Kinder für den Realschulzweig und zwei weitere für die vermuteten 36 Mädchen und Jungen des Hauptschulzweiges. Worin nun die Abweichung des tatsächlichen Anmeldeverhaltens gegenüber der Prognose begründet ist, muss noch analysiert werden. Möglicherweise gelingt es aber, bis zur Schulausschusssitzung wertvolle Fakten zusammentragen zu können.

Übrigens: Im vergangenen Jahr hatte man mit 79 Anmeldungen bei 81 prognostizierten Schülern eine „Punktlandung“ hingelegt, so dass drei Klassen gebildet wurden. Und mit 81 Kindern rechnet man auch in der Prognose für das Schuljahr 2014/2015 – zu jenem Zeitpunkt, zu dem aus der Verbundschule eine Sekundarschule werden soll. Die Umwandlung hatte die Politik Ende des vergangenen Jahres einstimmig auf den Weg gebracht. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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