Raum des JRK Ense erstrahlt in neuem Glanz  

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Das Warten hat ein Ende: Der in die Jahre gekommene Jugendraum ist renoviert. Auch sehr zur Freude von Stefanie Lange (hinten), die sich über weitere Mitstreiter für die Gruppe freuen würde.

Bremen – Darauf haben die 21 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 14 Jahren im Jugendrotkreuz (JRK) des Ortsvereins Ense sehnsüchtig gewartet. Denn endlich ist der in die Jahre gekommene Jugendraum renoviert.

Denn endlich ist der in die Jahre gekommene Jugendraum renoviert. Dafür hat der Verein seit Oktober etliche Stunden und weit über 2.000 Euro Materialkosten investiert, um in Eigenleistung die umfangreichen Spachtel- und Streicharbeiten zu stemmen. Finanziell unterstützt wurden er dabei von der Gemeinde Ense. 

Frische helle Farben und ein neuer Linoleumboden begrüßen jetzt die ganz junge Generation der DRK’ler. Eine Wand muss aber noch etwas auf ihre Verschönerung warten, weil damit umfangreiche Sanierungsarbeiten der Elektrik im gesamten Gebäude zusammen hängen. Für die vergangenen vier Monate musste das JRK auf seinen Raum verzichten. Ausgewichen ist man für die Gruppenstunde mittwochs zwischen 17 und 18.30 Uhr in den großen Aufenthaltsraum des DRK-Heims, wenn er frei war. 

Auch Stefanie Lange und Natalija Sieber als Gruppenleiterinnen des JRK sind sehr angetan über die erfolgte Renovierung. Und wenn man so will, ist die Hardware nun fertig. An der Software muss man noch etwas arbeiten. Denn dekorativ tätig werden möchte man auch noch. Ein großer Wunsch wäre es in diesem Zusammenhang, „einen Graffiti-Künstler zu finden, der für ‘kleines Geld’ in dem Raum ein DRK-Logo sprüht. Schließlich ist es ein Jugendraum“ so Stefanie Lange. 

Weggebrochen sind für die Renovierung zunächst zugesagte Gelder vom Verein „Unser Bremen Ruhne“ nach Queren zwischen dem Vorstand von „Unser Bremen Ruhne“ und Gründungsmitglied Werner Tillmann. Diese Mittel sollten für Spielmaterialien, die ins Konzept passen, investiert werden. Die alten sind ebenso wie die Räumlichkeiten in die Jahre gekommen. Schließlich beruht darauf unter anderem auch das Konzept des „Teambuilding“. Aber die Gruppenstunden bieten nicht nur Möglichkeiten zur Begegnung. In diesem Jahr möchte man erstmalig an einem Wettkampf teilnehmen, so ist es abgestimmt worden. Dazu wird derzeit kräftig gebüffelt im Jugendraum. Wissen aus der Historie des Roten Kreuzes und Grundlagen aus der Ersten Hilfe sind gefragt. Einiges beherrschen die Jugendlichen bereits. Die stabile Seitenlage, das Anlegen von Verbänden und Pflastern oder auch, wie man einen Notruf absetzt. Dazu werden Fallbeispiele erarbeitet und Mappen geführt, die den Kindern ermöglichen, immer mal wieder ihr Wissen zu vertiefen.

Die Gruppe ist seit ihrer Gründung am 1. Juni 2018 von drei auf 21 Kinder gewachsen. „Was dem Engagement dieser Beiden zu verdanken ist“, so der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Hans-Georg Knaup mit einem Seitenblick auf die Gruppenleiterinnen. Allerdings wäre es schön, noch Mitstreiter zu finden, so Stefanie Lange. Die Altersspanne ist sehr groß in der Gruppe. Man habe aber auch ein „großes Einzugsgebiet“ bis hin zu einem jungen Mitglied aus Neheim, so der Vorsitzende. 

Schön wäre es, die Gruppe teilen zu können, so dass maximal drei Jahre Altersunterschied vorhanden sind. „Die Großen fordern natürlich mehr“, so Stefanie Lange, die gern altersgerecht individueller agieren würde. Auf einen Jugendleiter kommen keine Kosten zu. Er muss einen Erste-Hilfe-Schein besitzen und an einem Orientierungskurs teilnehmen.

Quelle: Soester Anzeiger

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