Reparatur der Glocken in Höingen und Bilme wird bezuschusst 

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15.000 Euro kostet die  Reparatur der Glocken in Höingen und Bilme.

Bilme/Höingen – Das Schweigen der Glocken in Höingen und Bilme hat bald ein Ende. Wie Thomas Throenle aus der Kommunikationsabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn auf Anzeiger-Nachfrage mitteilen konnte, sind die erforderlichen Reparaturmaßnahmen der Läutewerke genehmigt worden und werden bezuschusst.

Die Entscheidung sei in der vergangenen Woche dem Gemeindeverband Hellweg mitgeteilt worden. Von dort werde dann die Pfarrgemeinde St. Lambertus über die „gute Nachricht“ in Kenntnis gesetzt, so Thomas Throenle weiter. Das bedeutet, dass die Aufträge zur Behebung der Schäden jetzt endgültig vergeben werden können.

Und damit kommt eine Geschichte zum Abschluss, die die Kirchengemeinde schon längere Zeit beschäftigt.

So hatte sich im November vergangenen Jahres der Glockensachverständige des Erzbistums, Dechant Dr. Gerhard Best, die defekten Läutewerke in Höingen und Bilme angeschaut, nachdem diese schon Wochen zuvor ausgefallen waren. Am Läutewerk in Bilme bedarf das Schwungrad an der Angelusglocke der Reparatur, weil es verzogen ist. Verbraucht sind nach Dr. Gerd Bests Einschätzung auch Ketten und Anzüge an der Glocke, die mit dem Motor verbunden seien.

In Höingen wiederum sind bei einer Glocke die Lagerungen defekt, und an allen drei Glocken bedürfen die Haltebolzen der Erneuerung.

Sämtliche Mängel, so der Sachverständige seinerzeit, seien die natürliche Folge des Gebrauchs der Glocken. Deren Beseitigung sei daher dringend erforderlich.

Den Wunsch zur Anschaffung einer Funkuhr für das Höinger Läutewerk, um es automatisch in Gang zu setzen, konnte Dr. Gerhard Best nachvollziehen und nannte eine entsprechende Investition „vernünftig“.

Und: In Höingen soll auch die Denkmalglocke von 1768 restauriert und die mit Rost besetzte Stahlglocke entrostet und mit Farbe versehen werden. Dr. Gerd Best hatte dies dem Erzbischöflichen Generalvikariat zur Bezuschussung vorgeschlagen.

Wie Pastor Carsten Scheunemann gegenüber dem Anzeiger ausführte, geht man von Gesamtkosten in Höhe von 15.000 Euro aus, von denen 7.500 Euro das Erzbistum trägt, die andere Hälfte übernimmt die Lambertus-Gemeinde vor Ort.

Quelle: Soester Anzeiger

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