Repowering: Bedenken sind ausgeräumt

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150 Meter hoch werden dürfen die Windräder.

BREMEN -  Die Bedenken der Betreibergesellschaft des Flughafens Echthausen sowie der Luftaufsicht in Münster gegen das Repowering der Windkraftanlagen im Bereich Waltringen/Ruhne sind ausgeräumt.

So hat man sich dort schriftlich mit einer geringfügigen Veränderung des Anflugwinkels der Maschinen auf den Verkehrslandeplatz um 0,4 Grad einverstanden erklärt, um einer Erhöhung der Windräder von zurzeit 85 auf dann 150 Meter nicht mehr im Wege zu stehen.

Das jedenfalls hat der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Alfred Schmidt, im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt und damit der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass dem Repowering der Anlagen im Enser Westen nun nichts mehr im Wege steht.

Bekanntlich waren im Frühjahr bei der Bezirksregierung Münster als Behörde für die Luftaufsicht Bedenken laut geworden, ob die Erhöhung der Anlagen auf 150 Meter nicht zur einer Beeinträchtigung des Flughafenbetriebes in Echthausen führen könnte. Folglich forderte man ein neues Gutachten von den Betreibern ein, das zwar grundsätzlich keine Probleme erkennen konnte. Gleichwohl mussten Einzelheiten mit der Flughafen-Betreibergesellschaft geklärt werden.

Und die sehen nun definitiv vor, dass der Anflugwinkel der Maschinen auf Echthausen von 3 auf 3,4 Grad verändert wird, so dass eine Erhöhung der Windräder auf 150 Meter vorgenommen werden kann. Im Gegenzug hat die Gemeinde Ense dafür ihren Widerspruch gegen eine Verlägerung der Startbahn in Echthausen zurückgezogen, wie Alfred Schmidt ebenfalls erklärte. Zwar hatte sich dieser Kompromiss schon länger angedeutet, allerdings fehlte bisher gestern die schriftliche Bestätigung.

Und mithin scheint nun definitiv klar, dass das Repowering der Anlagen im Bereich Waltringen/Ruhne umgesetzt werden kann. Danach ist vorgesehen, sieben der bestehenden Anlagen gegen drei neue, höhere und leistungsstärkere auszutauschen. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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