Repowering in Bittingen stößt in Volbringen auf Widerstand

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Im Bereich des Lehmufers seht die betreffende Anlage. Sie hat eine Gesamthöhe von 99 Metern und soll durch ein Rad mit 149 Metern Höhe ersetzt werden.

Bittingen/Volbringen – Die Demontage sowie die Errichtung und der Betrieb einer neuen Windenergieanlage im Rahmen des Repowerings in Bittingen der Ventus GbR stößt nicht nur auf Zustimmung

So sind im Rahmen der Offenlegung der Pläne mehrere Schreiben aus Volbringen im Rathaus eingegangen, die sich kritisch mit dem Vorhaben auseinander setzen. 

Das hat Enses Beigeordneter Andreas Fresden auf Anzeiger-Nachfrage mitgeteilt. Bis zum 16. Janaur konnten Einwendungen vorgebracht werden. 

Die Ventus GbR mit Sitz in Bittingen hatte mit Antrag vom 23. Oktober 2017, der zuletzt vervollständigt wurde am 19. November 2019, die Genehmigung das Repowering der vorhandenen Anlage beantragt. 

Das Rad befindet sich zwischen Oberense und Bilme im Bereich des Lehmufers und hat eine Gesamthöhe von 99 Metern. Es soll durch eine Anlage mit 149 Metern Höhe ersetzt werden. Und genau darin sieht man in Volbringen, das Problem, so Andreas Fresen. 

Denn aus den mit Fristablauf im Rathaus eingegangene Schreiben sei erkennbar, dass das Ausmaß der neuen Anlage auf Bedenken stoße. Zu laut und zu hoch, so lasse sich der Tenor der Einwendungen zusammenfassen, so Enses Beigeordnete. Die Lebensqualität werde durch die Repowering-Maßnahme eingeschränkt, befürchtet man in Volbringen.

Zwar entscheide über die Einwendungen beziehungsweise über die Zulässigkeit des vorliegenden Antrags der Ventus GbR der Kreis Soest, wie Andreas Fresen erläutert. Allerdings solle gerade durch den Austausch des Rades die Belästigung durch die Lautstärke sinken, zudem gebe es auch mit Blick auf den Schattenwurf Abschalt-Automatiken. Und: Zukünftig, erläutert Andreas Fresen, sollten die Lichter auf Windrädern nur noch dann blinken, wenn sich ein Flugzeug näherte.

Die Gemeinde wird sich nach Einschätzung des Beigeordneten nicht mit den vorliegenden Einwendungen etwa im nächsten Planungs- und Umweltausschuss zu befassen haben.

Quelle: Soester Anzeiger

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