Schülerzahlen in Ense steigen gegen den Landestrend

+
An den Grundschulen, hier die Grundschule in Höingen, gab es in der Gesamtabrechnung nur marginale Änderungen bei den Schülerzahlen.

ENSE - Die Schülerzahlen an den Schulen in Ense sind im Vergleich zum Schuljahr 2011/2012 gegen den Trend im Land um 4,0 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Statistischen Landesamtes. Demnach gingen 2011/2012 in Ense 1 030 Kinder und Jugendliche auf der Conrad-von-Ense-Schule und die drei Grundschulen, im Schuljahr 2012/2013 sind es derzeit 1071.

Landesweit ist die Zahl der Schüler hingegen rückläufig. Sie sank von 2 090 619 (2011/2012) auf nun 2 051 347. Das ist ein Minus von 1,9 Prozent. Im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg sank die Schülerzahl um 2,3 Prozent.

Im Kreis Soest ist Ense nach Wickede (plus 4,4 Prozent) die Gemeinde mit dem größten Zugewinn bei den Schülerzahlen. Im gesamten Kreisgebiet gibt es im aktuellen Schuljahr 1,8 Prozent weniger Schüler (2011/2012: 38 683, 2012/2013: 37 986).

Der Zuwachs in Ense hängt mit dem Aufbau der Verbundschule seit 2008 zusammen. Jährlich kommt seitdem ein Jahrgang hinzu. Erst im kommenden Schuljahr 2013/2014 wird es alle sechs Realschuljahrgänge geben. Das heißt, auch im kommenden Jahr wird es wieder einen spürbaren Zuwachs bei den Schülerzahlen in Ense geben. Die Anmeldung neuer Schüler lief bis diesen Mittwoch. Aktuelle Zahlen will die Schule aber erst Anfang kommender Woche vorlegen.

So stieg die Schülerzahl an der Conrad-von-Ense-Schule gegenüber dem vorherigen Schuljahr von 496 auf 508 (plus 8,3 Prozent). An den drei Grundschulen kamen insgesamt ganze zwei Schüler hinzu (563 zu 561).

Laut der Statistik des Landesamtes bewegte sich die Schülerzahl in Ense seit Anfang der 80er-Jahre meist um die 1000. Anfang der 90er-Jahre allerdings war die Zahl zwischenzeitlich auf knapp 700 gesunken. Das decke sich mit den Zahlen der Grundschulen von Mitte der 70er- bis Anfang der 80er-Jahre, erläuterte Alois Langesberg, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste bei der Gemeinde Ense. „Das waren einfach geburtenschwache Jahrgänge.“  - dom

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare