Beim Überholvorgang vorausfahrendes Auto touchiert

Unfall auf der A 445 bei Ense: Verletzte aus Meschede und Hamm

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[Update 11.06 Uhr] Ense - Schwerer Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A 445 in Fahrtrichtung Arnsberg zwischen den Anschlussstellen Wickede und Neheim: Ein Auto überschlug sich, ein Mann aus Meschede (61) sowie ein Autofahrer aus Hamm (42) und dessen neunjährige Tochter wurden leicht verletzt. Ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte ohne Patient wieder abfliegen.

Schwerer Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A 445! Zwischen den Anschlussstellen Wickede und Neheim kollidierten nach Anzeiger-Informationen auf Höhe des Haus Füchten zwei Fahrzeuge miteinander. Eines von ihnen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen, das andere krachte in die Leitplanke. 

Am Dienstagvormittag teilte die Polizei Dortmund Details zum Unfallhergang mit: 

Ersten Ermittlungen zufolge sei ein 61-Jähriger aus Meschede gegen 16.55 Uhr über die Autobahn in Richtung Süden gefahren. Etwa in Höhe der Gemeinde Ense habe er zu einem Überholvorgang angesetzt und dabei mit seinem Peugeot das Heck eines vorausfahrenden Autos berührt.

Schwerer Unfall auf der A 445 bei Ense

"Durch den Kontakt beider Fahrzeuge verlor der 61-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw. Der Peugeot überschlug sich und landete auf dem Dach. Der Mann konnte sich selbstständig aus dem Wrack befreien. Der vorausfahrende Pkw prallte hingegen mit der rechten Seite gegen die Leitplanke", so die Polizei.

Durch den Unfall hätten sich sowohl der 61-Jährige als auch die beiden Insassen des vorausfahrenden Fahrzeugs - ein 42-Jähriger aus Hamm sowie ein neunjähriges Mädchen - nur leicht verletzt.

"Ein Rettungswagen brachte den Mann aus Meschede in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Ein zwischenzeitlich auf der Autobahn gelandeter Rettungshubschrauber startete wenig später wieder - glücklicherweise ohne Patient an Bord", heißt es weiter.

Die A 445 in Richtung Süden habe für die Dauer der Unfallaufnahme- und Bergungsarbeiten kurzfristig gesperrt werden müssen. Ab 18 Uhr habe eine Spur freigegeben werden können, die Sperrung der zweiten Spur habe bis 18.30 Uhr angedauert.

Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf rund 15.000 Euro.

Da keine Personen aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten, konzentrierten sich die Einsatzkräfte der Werler Feuerwehr nach Angaben ihres Leiters Karsten Korte darauf, die Verletzten zu betreuen und gleichzeitig die Einsatzstelle abzusichern.

Der Verkehr staute sich auf mehrere Kilometer.

Quelle: Soester Anzeiger

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