Seit 100 Jahren eine Institution in Bremen

Kinder und Enkelkinder von Seniorchefin Christel Klapp gratulierten mit einem großen Stammbaum.

BREMEN ▪ Dass die Bäckerei Klapp seit ihrer Gründung vor 100 Jahren in Bremen eine Institution ist, wurde am Samstagabend überdeutlich.

Mit einem musikalischen Gruß eröffnete der Musikzug der Feuerwehr den Festabend in der Schützenhalle, der klar machte, wie angesehen der Handwerkbetrieb in der Ortsmitte war und ist. Bürgermeister Hubert Wegener, die Bremer Geistlichkeit, Vorstände aller Ortsvereine, Spitzen von Handwerkkammer und Innung, zahlreiche Kunden, Geschäftspartner, Chefs zahlreicher Enser Betriebe und nicht zuletzt die 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gratulierten dem Unternehmen, das in der vierten Generation jetzt von Heiko Klapp geführt wird, der die Verantwortung im Jahr 2002 von seiner Mutter Christel übernommen hatte.

Revue passieren ließ die Erfolgsgeschichte des Betriebes, die vom Vorsitzenden des Enser Roten Kreuzes, Christian Schwiers, treffend mit „bei Klapp klappt es“ bezeichnet wurde, gekonnt und humorvoll Hans-Ludwig Klapp. Seniorchefin Christel Klapp, die den Betrieb nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes Heinz im Jahr 1992 fortgeführt hatte, dankte am Festabend ausdrücklich auch den Mitarbeitern, von denen sie in der damaligen Situation sehr unterstützt worden sei. Dass die Familie Klapp immer fest zusammen hält, machte der Familiennachwuchs klar. Kinder und Enkelkinder überreichten einen Stammbaum.

Mit einer großen Urkunde der Handwerkkammer Dortmund gratulierten zum Jubiläum stellvertretender Kreishandwerksmeister Ingo Lanowski, Innungs-Vorstandsmitglied und Bäckermeister Friedhelm Biggemann sowie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Dirk Mönnighoff. Gesanglich gratulierte der MGV „Harmonie“ Bremen, die Tanzgarde der LSG auf sportliche und ein Magier auf gekonnte Art.

Und weil der Erlös des Festabends für die Anschaffung des neuen DRK-Fahrzeugs bestimmt war, konnte Christian Schwiers bereits bekannt geben, dass der Wagen inzwischen geliefert wurde und jetzt durch eine Spezialfirma entsprechend den Einsatzerfordernissen aufgerüstet wird.

Quelle: Soester Anzeiger

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