Sekundarschule in Ense rückt näher

BREMEN ▪ Die Conrad-von-Ense-Schule wird möglicherweise schneller Sekundarschule als gedacht. So gibt es Überlegungen in Verwaltung und Politik, die Umwandlung der bisherigen Verbundschule bereits im Jahr 2014 vorzunehmen. Entsprechende Anzeiger-Informationen hat Alois Langesberg, als Fachbereichsleiter im Rathaus auch für den Bereich Schule zuständig, bestätigt.

Neu sind derartige Überlegungen dabei grundsätzlich nicht. Denn bereits Ende des vergangenen Jahres hatte sich der Rat mit dieser Problematik befasst. Unklar war bisher jedoch der Zeitpunkt, zu dem ein solcher Schritt erfolgen soll. Und mit dem Schuljahr 2014/2015 wird nun erstmals auch ein konkretes Datum in die Debatte eingeführt.

Wobei eines auch klar ist: An einer Umwandlung der bisherigen Verbundschule in eine Sekundarschule kommt die Conrad-von-Ense-Schule gar nicht vorbei. Das ergibt sich aus dem sechsten Schulrechtsänderungsgesetz. Danach werden die bestehenden Verbundschulen zwar nicht sofort abgeschafft, vielmehr gilt eine Übergangsfrist bis zum Ablauf des Schuljahres 2019/2020. Auch die Conrad-von-Ense Schule würde also bis dahin Bestandsschutz genießen, danach aber wäre die Umwandlung in eine Sekundarschule Pflicht. Folglich würden Verwaltung und Politik das Heft des Handelns selbst in der Hand behalten, wenn sie nun die Änderung früher auf den Weg brächte.

Die wesentliche Neuerung einer Sekundarschule gegenüber eine Verbundschule wäre dabei die Tatsache, dass eine Sekundarschule in der Regel als Ganztagsschule errichtet wird. Für die Schaffung ist eine Dreizügigkeit mit jeweils 25 Schülern vorgesehen. Das jedenfalls hatte die Verwaltung den Politikern im vergangenen Dezember mitgeteilt.

Quelle: Soester Anzeiger

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