Sicherheitskonzept für „Allerheiligenmarkt“ steht

Beim „Allerheiligenmarkt“ soll es auch in diesem Jahr wieder spaßig werden.

NIEDERENSE ▪ Das neue Sicherheitskonzept für den „Allerheiligenmarkt“ steht. „Wir haben es mit allen Beteiligten abgestimmt und ein Einvernehmen erzielt“, erklärt Dennis Schröder, Mitarbeiter der Gemeinde Ense.

Die Organisatoren, Retter und die Verwaltung mussten sich um vielerlei Fragen Gedanken machen. Die Verkehrsführung war ein Thema, Fluchtwege ein weiteres. „Wir haben uns mit dem Kreis Soest abgestimmt“, sagt Schröder. Die Vorschläge, die die Mitarbeiter des Kreises gemacht hatten, seien umgesetzt worden.

„Die Gemeinde kann mit dem Sicherheitskonzept zeigen, dass sie in der Lage ist, den neuen Anforderungen zu genügen“, erklärt Franz-Josef Vonnahme, Beigeordneter der Gemeinde. Die neuen Anforderungen waren nach dem Loveparade-Unglück vom Land erlassen worden und müssen nun auch auf im Vergleich kleinen Veranstaltungen eingehalten werden. Erwartet werden beim „Allerheiligenmarkt“ am Sonntag, 31. Oktober, immerhin wieder gut 10 000 Besucher, der Besucherstrom wird sich allerdings über den Tag verteilen. Der Malteser Hilfsdienst spielt bei der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes eine wesentliche Rolle. So werden die Retter in der Lage sein, kurzfristig eine Betreuungseinheit für gut 200 Menschen einzurichten, sollte dies notwendig werden. Auch für die Kontrolle des Verkehrs und der Parksituation werden die Malteser verantwortlich zeichnen. Im Bürgerbüro sollen im Notfall alle Fäden zusammenlaufen, dort werden sämtliche Maßnahmen koordiniert.

Die Malteser haben sich für ihren Einsatz beim Markt noch etwas besonderes überlegt: Sie werden über den Tag verteilt immer wieder demonstrieren, wie die Handhabung eines Defibrilators funktioniert, der bei einem Herzstillstand Leben retten kann. „Allerdings weiß kaum jemand, wie man ein solches Gerät richtig bedient“, gibt Franz Freitag vom Malteser Hilfsdienst zu bedenken. Deshalb hofft er, dass sich viele Zuschauer bei den Demonstrationen einfinden werden. ▪ pat

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare