Räume sind „in sehr schlechtem Zustand“

SPD in Ense fordert Jugendheim-Sanierung

 Vertreter der SPD Ense vor dem Höinger Jugendheim
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Auf Einladung der KLJB fand eine Ortsbegehung des Jugendheims statt. Von links: Bruno Löher (SPD), Hannah Meier und Romy Barnbeck (KLJB), Ursula Post, Maria Kleine, Corinna Meier (SPD).

Das Jugendheim der KLJB im Keller der Höinger Grundschule müsse dringend renoviert werden: Mit dieser Nachricht überraschte Bruno Löher (SPD) die Mitglieder der übrigen Ratsfraktionen

Ense - Unter den Punkt „Verschiedenes“ berichtete Löher von einer Begehung durch die Höinger Kandidaten der SPD, sprich, ihn, Ursula Post, Maria Kleine und Corinna Meier. „Die Räume sind, vorsichtig gesagt, in einem schlechten Zustand“, so Löher im Rat. „Wir haben unsere Unterstützung zugesagt“

Für die dringende Renovierung des Ende der 70er Jahre erbauten Jugendheims reiche diesmal auch nicht „nur ein Eimer Farbe, insbesondere müssen der Fußboden, die Heizungsanlage sowie die Türen nach über 40 Jahren überholt werden. Zudem fehlt es auch an Möbeln.“

Aufmerksam auf den Missstand geworden waren die Sozialdemokraten durch die beiden sachkundigen Bürgerinnen Kleine und Meier, selber einst Mitglieder der KLJB, und Kleine habe selber zwei Kinder, die den Jugendtreff besuchten.

Als nächsten Schritt sollen die Gemeinde und die katholische Kirche kurzfristig zu einem Ortstermin, um mögliche weitere Schritte zu besprechen, eingeladen werden. Eine entsprechende gleichlautende Information hatten die Sozialdemokraten schon am Morgen der Ratssitzung dem Anzeiger, Pastor Carsten Scheunemann sowie dem Bürgermeister (da die Gemeinde Eigentümerin der Immobilie ist) zukommen lassen.

Am vergangenen Freitag hatte die KLJB Höingen zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder Kinder und Jugendliche zu einem offenen Treff eingeladen, um generell das Interesse abzufragen. Von 19 bis 20 Uhr trafen sich die Kinder der dritten bis sechsten Klasse und von 20.15 bis 21.15 Uhr Jugendliche ab der siebten Klasse. Mehr als 50 Kinder und Jugendliche hätten den Termin wahrgenommen, berichtet die SPD. Das Angebot soll nun wieder mindestens jeden ersten Freitag im Monat stattfinden.

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