SPD-Politiker lobt „Betreutes Wohnen“

Einen Besuch stattete die SPD mit Wolfgang Hellmich (stehend zweiter von links) der „Heideresidenz“ ab.

BREMEN -  Der Gast war angetan: Der heimische Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich hat sich bei einem Besuch anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl der „Heideresidenz“ lobend über diese Art des „Betreuten Wohnens“ geäußert. Den SPD-Politiker interessierte vor allem die Enser Antwort auf die Frage „Wie organisieren wir unser Alter?“

Beim Gespräch mit den Bewohnern der „Heideresidenz“ erfuhr Wolfgang Hellmich, dass es für alle Mieter bzw. Eigentümer wichtig sei, ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. In den drei Häusern am Sörries Kamp gebe es auf Wunsch aber auch eine 24-stündige „Rundum-Versorgung“ einschließlich einer Nachtwache.

Die Bewohner lobten die räumliche Nähe zum Bremer Ortskern mit der dortige Infrastruktur (Ärzte, Banken, Geschäfte usw.), aber auch die vielfältigen Angebote in den Häusern selbst – angefangen von Sommer- und Herbstfesten über den Mittagstisch bin hin zum rollenden Lebensmittel-Supermarkt.

Die Geschäftsführer Annegret und Oliver Mandischer vom „Pflegedienst lebenswert“ dankten in diesem Zusammenhang der Enser Freiwilligen Agentur, die es den Bewohnern ermögliche, ein Stück weit mobil zu bleiben. Glücklicherweise kämen aber auch viele Dienste ins Haus wie beispielsweise Ärzte oder Apotheken. Enses SPD-Vorsitzender Karl-Heinz Conrady zeigte sich überzeugt, dass für die Bewohner die familiäre Atmosphäre in der Heideresidenz besonders wichtig ist.

Susanne Helfrich als Vorsitzende des Kreis-Sozialausschusses nahm ebenfalls an dem Gespräch in der „Heideresidenz“ teil. Sie erinnerte an die steigenden Kosten für die Betreuung: „Der Kreis Soest gibt im Jahr 40 Millionen Euro für Senioren aus, die ihre Unterbringung im Heim nicht allein zahlen können.“ Wolfgang Hellmich forderte in diesem Zusammenhang, der Bund müsse den Gemeinden helfen, von diesen Soziallasten herunter zu kommen. Zudem sollten im Rahmen der Bürgerversicherung alle Einwohner in die Rentenkassen einzahlen; „...auch Ärzte und Handwerker.“

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare