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Standort-Zusammenlegung noch kein Thema

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BREMEN ▪ Die Empfehlung ist eindeutig: „Über Zusammenlegungen von Schulstandorten sollte zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ernsthaft nachgedacht werden.“

Dieses Fazit zieht die Gemeindeverwaltung im neuen Schulentwicklungsplan, der sich mit der weiteren Zukunft der drei Grundschulen in der Gemeinde Ense befasst.

Und auch wenn die Prognosen für die Einrichtungen in Hünningen, Höingen und Niederense unterschiedlich ausfallen, so sollten die Grundschulen „zunächst in ihrem Bestand fortgeführt werden“, heißt es wörtlich in dem insgesamt 52 Seiten starken Papier, das den Mitgliedern des Schulausschusses am Dienstagabend vorgelegt wurde. Das aber heißt wiederum nicht, dass die Verwaltung rundum zufrieden ist. „Es ist zu wünschen, dass sich die Geburtenraten in naher Zukunft wieder auf ein Normalmaß einpendeln werden. Steigende Schülerzahlen sind dann wieder zu erwarten. Schulräume stehen an allen drei Grundschulen für wachsende Schülerzahlen zur Verfügung“, lässt man wissen. Bekanntlich hatte man mit 72 Geburten in 2010 einen Negativrekord erlebt. Wobei mit den rückläufigen Schülerzahlen nach Darstellung der Verwaltung sich auch die Sachausgaben im konsumtiven Bereich entsprechend verringern werden. Größere Minderausgaben seien insbesondere bei den Aufwendungen für die Schülerbeförderung und der Lernmittelfreiheit zu erwarten.

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