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Startschuss für Kapellen-Sanierung in Niederense fällt wohl erst 2017

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Von: Detlev Stute

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Nicht mit Blumen, sondern mit einem Bild der Anna-Kapelle dankte Ulrich Häken (rechts) bei einem Besuch in Berlin dem CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard-Schulte-Drüggelte für seine Unterstützung bei der geplanten Innensanierung des Gotteshauses am Bernhardusplatz.
Nicht mit Blumen, sondern mit einem Bild der Anna-Kapelle dankte Ulrich Häken (rechts) bei einem Besuch in Berlin dem CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard-Schulte-Drüggelte für seine Unterstützung bei der geplanten Innensanierung des Gotteshauses am Bernhardusplatz. © privat

Niederense -  Die Innensanierung der Anna-Kapelle auf dem Bernhardusplatz in Niederense wird aller Voraussicht nach im nächsten Jahr in Angriff genommen werden können.

Diese Einschätzung zumindest vertritt der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes St. Lambertus Bremen, Ulrich Häken, in einem Schreiben an den Förderverein der Anna-Kapelle. Zudem teilt er mit, dass er sich bei einem Besuch in Berlin persönlich bei Bernhard Schulte-Drüggelte für dessen Unterstützung in der Angelegenheit bedankt und ihm ein Bild der Kapelle überreicht habe.

In diesem Zusammenhang habe der CDU-Bundestagabgeordnete mitgeteilt, dass der Förderbescheid über 50 000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Deutschen Bundestages auf dem üblichen Dienstweg weitergeleitet werde. „Das heißt also Bundesregierung, Landesregierung, Landschaftsverband, Bezirksregierung“, so Ulrich Häken, der als Motor dieser positiven Entwicklung betrachtet werden darf. „Es wird also etwas dauern, so etwa zwei bis drei Monate, auch wegen der Sommerpause“, vermutet Ulrich Häken in seinem Schreiben, um anzufügen: „Wir können also im Herbst in die Planung gehen und dann im nächsten Jahr restaurieren.“

Sobald konkrete Unterlagen vorlägen, sollte man intern die weitere Vorgehensweise besprechen und dann auch die Öffentlichkeit informieren, rät er abschließend.

Bekanntlich hatte der heimische Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte am 24. Juni mitgeteilt, dass aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Deutschen Bundestages 50 000 Euro nach Niederense fließen. Und damit, so Ulrich Häken seinerzeit im Gespräch mit dem Anzeiger, sei in jedem Fall der Grundstein der notwendigen Sanierungsarbeiten gelegt. Sein Dank galt aber auch Rat und Verwaltung der Gemeinde Ense, die den Antrag, die Kapelle unter Denkmalschutz zu stellen, positiv beschieden hatten.

Lobende Worte fand er ferner für das Denkmalamt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, das mit Rat und einer positiven Stellungnahme das Ansinnen unterstützte, und nicht zuletzt für das Erzbistum Paderborn, das mit einer Summe von 25 000 Euro für diese Maßnahme zugesagt hat, sowie „natürlich Dank für den Vorstand und die Mitglieder des Fördervereins“. Hier hat man bereits unter anderem mit verschiedenen Aktionen über 30 000 Euro für die erforderliche Innensanierung des kleinen Gotteshauses im Schatten der Bernhard-Kirche zusammengetragen.

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