Statt Kreisel sollen Markierungen für Übersichtlichkeit sorgen

+
Mit einer verbesserten Markierung auf der Bahnhofstraße vor dem Edeka-Markt soll die Kreuzung entschärft werden. Der Bau eines Kreisverkehrs ist dagegen „auf absehbarer Zeit“ vom Tisch.

Niederense - Ein Kreisverkehr auf der Bahnhofstraße vor dem Edeka-Markt in Niederense ist – zumindest mittelfristig – vom Tisch. Gleichwohl soll mit ganz konkreten Maßnahmen für mehr Übersichtlichkeit gesorgt und damit das Unfallrisiko minimiert werden.

Das jedenfalls hat der Leiter der Abteilung Straßenwesen beim Kreis Soest, Heinz-Georg Trelle, auf Anzeiger-Nachfrage mitgeteilt. Zuvor hatte er mit der Gemeindeverwaltung sowie dem Vorsitzenden des Kreisbauausschusses, Rolf Meiberg, sowie den aus Ense stammenden Mitgliedern des Kreisbauausschusses die Situation erörtert und die verschiedenen Maßnahmen vorgestellt.

Und danach werde es in „absehbarer Zeit“ keinen weiteren Kreisel auf der Bahnhofstraße geben, da Straßen NRW als Baulastträger hierfür „keine Notwendigkeit“ sehe und mithin keine Gelder zur Verfügung stelle. Zudem habe die Behörde darauf verwiesen, dass vor gut zwei Jahren erst die Fahrbahndecke erneuert worden sei.

Womit Straßen NRW aber mit folgender Maßnahme einverstanden sei, um die unübersichtliche und entzerrte Kreuzung zu entschärfen: So ist vorgesehen, für quasi fahrzeugbegleitende Markierungen zu sorgen, um den Verkehrsteilnehmern eindeutig klar zu machen, an welcher Stelle sie wo abbiegen sollen. So würden die Pkw- und Lkw-Fahrer geführt, so dass Gefahrenpotenziale sich verringerten. Die Markierungen sollen dabei so angelegt werden, dass es nicht zu Überlappungen kommt, gleichzeitiges Linksabbiegen aus Richtung Bahnhofstraße und Möhnestraße in den Steetsberg bzw. die Straße am Riesenberg möglich sein sollen. Ob diese Maßnahme zur Verbesserung der Situation beträgt, solle dann die Zukunft zeigen.

Zudem wird der Kreis zeitweise Geschwindigkeits-Anzeiger auf der Bahnhofstraße installierten, um die Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Tempobegrenzung nachhaltig aufmerksam zu machen.

In Höhe des Edeka-Marktes wird man Fußgängerzählungen vornehmen, um in Erfahrung zu bringen, ob sich die Anlegung eines seit langem gewünschten Zebrastreifens rechtfertigen lässt. Bislang war der Kreis dagegen. Möglicherweise kommt man aber zu neuen Einschätzungen, nachdem die Einrichtung für betreutes Wohnen in der Poststraße vor geraumer Zeit errichtet wurde.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare