„Stiftung Kinderhilfe Ense“ unterstützt Projekte vor Ort

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Freuen sich, verschiedene Projekte durch die „Stiftung Kinderhilfe Ense“ unterstützen zu können (von links): Bürgermeister Hubert Wegener als Vorsitzender des Stiftungsrates, Kristina Jost von der „aufsuchenden Jugendarbeit“, Schulsozialarbeiter Steffen Berger, die Sozialarbeiterin der Gemeinde Ense, Brigitte Kösling, und die Familienmanagerin der Gemeinde, Marion Schirp.

BREMEN -  „Helfen, wo keiner mehr hilft – Kindern und Jugendlichen eine Chance geben“. Diesen Zielen hat sich die „Stiftung Kinderhilfe Ense“ verschrieben. Und mit der Zusage einer finanziellen Förderung von ganz konkreten Projekten hat der Stiftungsrat jetzt dokumentiert, dass es ihm mit diesem Versprechen ernst ist. Insgesamt nämlich fließen 10 000 Euro in fünf unterschiedliche Vorhaben in der Gemeinde Ense.

Das ist etwa das Projekt „Runter vom Sofa“, das bereits seit dem vergangenen Jahr unter der Leitung von Kristina Jost von der „aufsuchenden Jugendarbeit“ in Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeiter Steffen Berger durchgeführt wird. Immer dienstags und donnerstags treffen sich hier Jugendliche zum gemeinsamen Sporttreiben, was ihrem Alltag eine wichtige Struktur verleiht. In diesem Jahr sollen Materialien angeschafft und ein Ausflug in eine Beach-Soccer-Halle unternommen werden.

Ein weiteres Projekt steht unter dem Motto „Jugend aktiv“. Hier sollen in Kooperation mit der evangelischen Jugendkirche verschiedene Aktionen angeboten werden, um Jugendlichen im Zuge der „sozialen Gleichberechtigung“ die Möglichkeit zu verschiedenen Ausflügen zu geben. Außerdem sollen alternativ Beschäftigungsmöglichkeiten im sozialen Nahraum aufgezeigt werden. Vorgesehen ist beispielsweise ein zweitägiger Ausflug in den Heidepark Soltau und ein Besuch der „Zoom-Erlebniswelt“. Ferner denkt man an Kino-Besuche und gemeinsame Radtouren.

Bei der Aktion „Tanzen statt torkeln“ handelt es sich um eine alternative Jugenddisco. Hier soll bei den Jugendlichen das Bewusstsein für das Thema Alkoholmissbrauch geschärft und verdeutlicht werden, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann.

Das Projekt „Misch dich ein“ wiederum will junge Menschen ins „politische Boot“ holen und ihnen die Entscheidungsprozesse in der Demokratie näher bringen. Es soll nach den Sommerferien starten. Inhalte sind die Förderung der politischen Bildung, aber auch ein politisches Planspiel sowie die Erstellung einer Dorfanalyse.

Das Projekt „Bunt und Gesund“ wird in Kooperation von den Kreis-Landfrauen und dem Kreis-Gesundheitsamt in den Kindertageseinrichtungen durchführt. Schwerpunkt ist, gesunde Ernährung für Kinder zu vermitteln. Neben der direkten Arbeit mit den Mädchen und Jungen, die unter Anleitung der Landfrauen auch selbständig gesundes Essen im Kindergarten zubereiten, wird viel Wert auf die Elternarbeit gelegt.

Zu guter Letzt wird auch das von Familienmanagerin Marion Schirp betreute Jugend-Projekt „Fit 4 Future“ mit Mitteln aus der Stiftung bedacht, wie deren Stiftungsrats-Vorsitzender, Bürgermeister Hubert Wegener, sehr zur Freude der heimischen Sozialarbeiter Brigitte Kösling, Steffen Berger und Kristina Jost, mitteilen konnte, die sich um die Durchführung der Maßnahmen kümmern.

Damit aber nicht genug: Mit Geld aus der Stiftung sollen auch ganz gezielt Einzelfälle unterstützt werden. Hier handelt es sich um die Hilfe von Kindern und Jugendlichen, die aus einkommensschwachen Familien kommen und die so „gleichberechtigt mit anderen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und gleiche Bildungschancen“ bekommen sollen.

Hierunter fallen Zuwendungen für Klassenfahrten, Ausflüge, Zeltlager, Sportschuhe etc. Doch es kann auch einmal die Matratze oder die warme Winterkleidung bzw. eine Schultasche sein. Ganz wichtig: Diese ganz konkrete Hilfe im Einzelfall kommt direkt einem Kind zugute.

Wobei eines klar ist: Das großzügige Engagement ist nur aufgrund der großen Spendenbereitschaft für die „Stiftung Kinderhilfe Ense“ möglich, so Bürgermeister Hubert Wegener, neben dem noch die CDU-Chefin Silvia Klein, Ex-Gemeindedirektor Johannes Weber und Ulrich Düser im Stiftungsrat sitzen. Wichtig dabei: Unterstützt werden nur solche Projekte, die sich an Enser Kinder und Jugendliche richten. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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