Haareselrennen auch beim 12. Mal ein Knaller

Eseldame Kim zog nicht nur durch ihr Outfit mit Schal und Rennsocken, sondern auch durch ihre „Kunststückchen“ die Blicke der Besucher auf sich.

BREMEN ▪ Das Haareselrennen erwies sich auch beim 12. Mal als Publikumsmagnet.

Ein Sprichwort besagt: „Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen.“ Von Eis war aber am Sonntag beim Haareselrennen im Park am Spring in Bremen schon am Morgen bei schwülen Temperaturen weit und breit nichts zu bemerken und tanzen wollten die Grautiere auch nicht, dann schon lieber rennen im Eselsgalopp.

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12. Haareselrennen in Ense-Bremen

Bereits zur Eröffnung des Bauernmarktes vor der mittlerweile 13. Veranstaltung des tierischen Enser Events am Sonntagmorgen hatten sich zahlreiche Besucher im Park eingefunden. Wer sich besonders für die Auslagen der vielen Verkaufs-Stände des Bauernmarktes interessierte, hatte zu dem Zeitpunkt die beste Gelegenheit zum Stöbern.

Das Organisations-Team des Eselrennens hatte sich in der Südkurve des Eseldroms eingefunden und stieß schon einmal mit Bürgermeister Hubert Wegener auf eine gelungene Veranstaltung an. Der erste Mann der Gemeinde Ense begrüßte die Besucher auf der Pastoratswiese. „Gute Geschäfte für die Aussteller und den Besuchern viel Spaß“, war sein Wunsch für die Veranstaltung, die wie er sagte bereits zu einer beliebten Tradition weit über Ense hinaus geworden ist. Diesen Worten schloss sich auch der Vorsitzende des Initiativkreises Ense, Ralf Hettwer, an, der in diesem Jahr zum ersten Mal die Aufgabe übernommen hatte, den Fassanstich zu übernehmen und gleich auch anzuzapfen. Er lud die Anwesenden zu einem Umtrunk ein.

Als um 14 Uhr nach einer kurzen magischen Einlage des Warendorfer Zauberers Pichel, einem gebürtigen Neheimer, die Startflagge für den Start des ersten Rennens geschwenkt wurde, waren die Plätze rund um das Eseldrom schon sehr gut besetzt. Zur Freude und zur besten Unterhaltung der Besucher zeigten sich die „Athleten“ wieder von ihrer besten Seite – mal schnell, mal etwas langsamer, aber manchmal auch störrisch (wie ein Esel). Zuvor waren alle Vierbeiner von Tierärztin Dr. Maren Neumann-Aukthun natürlich wieder auf Herz und Nieren untersucht worden, damit sich auch kein Akteur durch den Start beim Rennen Schaden nehmen konnte.

Sieger wurde abermals der Vorjahressieger Olek.

Quelle: Soester Anzeiger

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