Trauungen im alten Backhaus

Oberense - Heiraten in einem urigen, geschichtsträchtigen Rahmen – ab dem neuen Jahr besteht dazu eine weitere Gelegenheit. Denn neben dem Rathaus, dem Bremer Heimathaus und Paters Kaffee-Wirtschaft in Höingen kann man sich mit Beginn diesen Jahres auch im „18zehn“ trauen lassen.

Das jedenfalls hat Burkhard Leder, seines Zeichens Standesbeamter im Rathaus, im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt.

Bekanntlich befindet sich inmitten der Hofanlage Asshoff in Oberense als Nebengebäude ein Backhaus. Es ist im Jahr 1810 in zweistöckiger Fachwerkbauweise als Backs (Plattdeutsch) errichtet worden. Judith Schimion hatte Ende 2016 – wie berichtet – mit ihrem Familienunternehmen Catering Schimion die Bewirtschaftung übernommen und dort die Erlebnisgastronomie „18zehn“ eröffnet. Und jetzt hat auch das Standesamt Ense das „18zehn“ für sich entdeckt.

Wobei abzuwarten bleibt, ob das zusätzliche „Trauzimmer“ die Zahl der Eheschließungen weiter nach oben treiben wird.

Standesamt verzeichnet eine Hausgeburt

So hatten sich im vergangenen Jahr 43 Paare getraut, im Jahr 2015 nur 35, im Jahr 2014 allerdings 50, wie Burkhard Leder gestern zudem mitteilen konnte.

Zudem verzeichnete man 62 Sterbefälle und sogar eine Hausgeburt in Ense im vergangenen Jahr. 2015 dagegen gab es keine Geburt, dafür 52 Sterbefälle.

Quelle: Soester Anzeiger

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