TuS-Mitglieder akzeptieren Beitragserhöhung

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Die Mitglieder segneten die Anhebung der Beiträge – wie vom Vorstand gewünscht – ab.

BREMEN -  Steigende Kosten in fast allen Bereichen sorgten im vergangenen Geschäftsjahr dafür, dass beim TuS Bremen die Summe der Ausgaben die der Einnahmen im vierstelligen Bereich überschritt.

Das lag nicht zuletzt an verschiedenen Neuinstallationen auf dem Sportplatz und dem Umbau des alten Sportheims. Trotz der Zuschüsse, die der Verein von der Gemeinde Ense erhalten hat, gehen ein großer Teil dieser Investitionen zu Lasten der Vereinskasse, wie Kassierer Ludger Böhmer in seinem Kassenbericht auf der Jahresversammlung am Samstag in der Bremer Schützenhalle belegte. Um die Finanzlage nun wieder auf solide Füße zu stellen, sei eine Beitragserhöhung unumgänglich, so der Vorstand.

Nach Darstellung aller Fakten wurden die Mitglieder aufgefordert, einer Anhebung der jährlichen Entgelte zuzustimmen. Die Mitgliedsbeiträge, die zuletzt 2008 erhöht wurden, sollen zukünftig für Kinder und Jugendliche 54 (bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres) und 60 Euro betragen, sowie 84 Euro für aktive Mitglieder ab Vollendung des 18. Lebensjahres und 120 Euro für Familien. Der Beitrag von 69 Euro für die Kegler und die Teilnehmer an Sportangeboten (beispielsweise Gymnastikurse) bleibt ebenso wie 30 Euro für passive Mitglieder konstant. Die Zustimmung der anwesenden Mitglieder erfolgte einstimmig.

Nach den Berichten der Abteilungen und Mannschaften, den Vorstandswahlen (wir berichteten) ging man zum Thema Zukunftsperspektiven über. „Im sportlichen Bereich sind wir – wie wir eben aus den Berichten entnommen haben – ganz gut aufgestellt. Auf unserer Anlage muss allerdings noch einiges getan werden. Für den Abschluss der Baustellen, die Unterstände und die Renovierung im alten Sportheim, hoffen wir auf die tatkräftige Unterstützung der Miglieder“, so Clemens Cramer. Schließlich dankte er Rüdiger Kemper, der in den vergangenen Wochen und Monaten der „Hauptakteur“ bei den Renovierungsarbeiten im alten Sportheim war und diese Arbeiten zeitweise sogar alleine oder nur mit einem Helfer durchgeführt hat. -  am

Quelle: Soester Anzeiger

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