Unfall in Volbringen soll nicht ohne Konsequenzen bleiben

Vier Verletzte hatte der Unfall am 25. Dezember gefordert. Jetzt drängt die Politik darauf, dass die Stelle entschärft wird.

Volbringen - Der schwere Verkehrsunfall vom 1. Weihnachtsfeiertag des vergangenen Jahres in Volbringen soll Konsequenzen haben. Zumindest wenn es nach der CDU geht.

Denn deren Fraktionschef Heinrich Frieling hat in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses die Verwaltung gebeten, die Initiative zu ergreifen. So soll das Rathaus in Gesprächen mit der zuständigen Behörde Straßen NRW nach Lösungen suchen, um die Situation an der Kreuzung An der Lanner/Soester Straße zu entschärfen. Und damit rannte er bei Bürgermeister Hubert Wegener offene Türen ein. Er kündigte an, die nächste Verkehrsbesprechung mit dem Thema zu befassen.

Denn Einigkeit bestand in der Einschätzung, dass dies „nicht der erste Unfall dieser Art“ an der Kreuzung gewesen sei. Zudem falle die Schwere auf. Und auch wenn im Ausschuss niemand die eine Lösung zur Beseitigung des Problems griffbereit hatte, so versuchte sich CDU-Ratsfrau Luzia Fleißig zumindest einer nachvollziebaren Erklärung: So fehle möglicherweise gerade für die Ortsunkundige an dieser Stelle die Wahrnehmung der Kreuzungssituation. Und Heinrich Frieling regte an, über Tempo 70 auf der Lanner nachzudenken.

Bekanntlich hatte am 25. Dezember ein schwerer Unfall an der Kreuzung An der Lanner/Soester Straße in Volbringen vier Verletzte gefordert. Ein 72-jähriger Mann aus Wickede war mit seinem Pkw auf der Soester Straße aus Sieveringen kommend unterwegs. An der Kreuzung beachtete er nicht einen aus Richtung Ostönnen kommenden BMW. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge, die in den Graben geschleudert wurden.

Der Wickeder und der Fahrer des BMW aus Werl wurden leicht verletzt. Ein fünfjähriges Mädchen und eine 29-jährige Frau, die sich ebenfalls im BMW befanden, wurden durch den Aufprall schwer verletzt. Eine der schwer verletzten Personen musste mit dem Rettungsdienst zur Weiterbehandlung in das Klinikum nach Dortmund geflogen werden. Die drei weiteren Verletzten, darunter das Kind, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare