VdK: Rudolf Budde denkt an Rückzug

Rudolf Budde will den Vorsitz im VdK abgeben. Das könnte zu weitreichenden Konsequenzen führen.

BREMEN -  Der heimische VdK, der Verband für Kriegs- und Wehrdienstopfer, steht vor entscheidenden Weichenstellungen.

So wurde nämlich in der Mitgliederversammlung des Enser Ortsvereins am vergangenen Wochenende mitgeteilt, dass der langjährige Vorsitzende Rudolf Budde aus Hünningen im kommenden Jahr für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehen werde. Gleiches gelte für Kassierer Rolf Hoffmeister. Und genau das könnte weitreichende Konsequenzen haben, wie Karl-Heinz Franke, Kreisverbands-Vorsitzender des VdK und Chef der Werler Ortsgruppe, im Gespräch mit dem Anzeiger verdeutlichte.

Denn gelingt es der Enser Ortsgruppe nicht, Nachfolger für die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder zu finden, dann bliebe der Gemeinschaft nichts anderes übrig, als sich einer anderen Ortsgruppe, etwa der im benachbarten Werl, anzuschließen. Allerdings will Karl-Heinz Franke zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht allzu schwarz sehen. So habe man sich vorgenommen, bis zum Herbst intensive Gespräche über eine neuen Führungsmannschaft zu führen, um dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Nicht unwichtig in diesem Zusammenhang: Der bisherige zweite Vorsitzende sowie die Schriftführerin hätten signalisiert, weitermachen zu wollen, wie es am Rande der Versammlung am Samstag hieß.

Rudolf Budde steht dem VdK in Ense seit mehr als 20 Jahren vor und wurde für sein Engagement bereits mit der „Goldenen Ehrennadel“ des Verbandes gebührend ausgezeichnet. - det

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