Verwaltung für Fußweg zwischen Schule und „Alter Kamp“

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1,20 Meter breit soll der Fußweg sein. Ein Tor für Fußgänger soll an der Grenze zur Schule installiert werden.

Niederense -  Zwischen dem Wendehammer im Baugebiet „Alter Kamp“ und der Schulfläche der Bernhardusschule in Niederense soll vorbehaltlich der Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel ein Fußweg errichtet werden.

Das schlägt die Verwaltung den Mitgliedern des Bau- und Straßenverkehrsausschusses vor, die zu ihrer nächsten Sitzung am Dienstag, 19. April, um 18 Uhr im Rathaus zusammenkommen.

Der Fußweg, so heißt es in der Vorlage weiter, solle mit einer wassergebundenen Decke auf einer Frostschutzschicht von 20 Zentimetern Stärke hergestellt werden.

Und damit nimmt man im Rathaus Bezug sowohl auf den Wunsch von CDU-Ratsherr Josef Risse sowie der Schulleitung, die sich für eine fußläufige Verbindung zwischen Baugebiet und Schule ausgesprochen hatten (wie mehrfach berichtet). Allerdings sollten motorisierte Fahrzeuge ausgegrenzt werden, um mehr Sicherheit für die Schüler angesichts der stark frequentierten Bahnhofstraße zu erreichen.

Allerdings hatte eine Anliegerfamilie schriftlich Bedenken gegen den Fußweg vorgebracht. Die dort genannten Probleme werden von der Schulleitung aber als unbegründet angesehen.

Für eine fußläufige Verbindung hält die Verwaltung einen Weg mit einer Breite von 1,20 Metern für ausreichend. Der Abstand von der ausgebauten Straße (Wendehammer) „Schreibers Hof“ bis zur Grenze des Schulgeländes beträgt ca. 30 Meter. Für die Herstellung entstehen Kosten in einer Höhe von ca. 3 000 Euro. An der Grundstücksgrenze zwischen Schule und der Fläche für den Gemeinbedarf soll eine Toranlage für Fußgänger errichtet werden. Hierfür werden Kosten in Höhe von ca. 1 500 Euro erwartet.

Im Haushalt der Gemeinde Ense für das Jahr 2016 sind allerdings keine Mittel für diese Maßnahme bereitgestellt worden. Sobald sie bereitgestellt werden, kann mit der Herstellung des Fußweges begonnen werden.

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Quelle: Soester Anzeiger

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