Verwaltung will Müllgebühren erhöhen

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Eine Neuausschreibung der Abfuhrleistungen in Ense hat nicht erfolgen können.

Bremen - Die Ankündigung lässt keinen Spielraum für Interpretationen. „Nach den Gebührensenkungen in den Vorjahren ist erstmals wieder eine leichte Anhebung der Gebühren erforderlich, weil die hohen Gebührenüberschüsse der Vorjahre nicht mehr für den Kosten-Ausgleich zur Verfügung stehen und besonderer Aufwand für die Qualitätssicherung des Bioabfalls entsteht“, heißt es in der Ankündigung für den nächsten Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstag, 1. Dezember, um 18 Uhr im Rathaus.

Und mithin ist klar: Die Politik soll über eine Erhöhung der Müllgebühren 2017 abstimmen.

Wobei man weiter ausführt, dass der höhere Gesamt-Gebührenbedarf bei den Gebührentarifen für die Restmüllbehälter zu einer Erhöhung um ca. ein bis zwei Prozent führe. Die Gebührensätze der Biotonnen sollen demnach etwas deutlicher steigen – und zwar um fünf bis sieben Prozent –, weil sich hier der zusätzliche Aufwand im Zusammenhang mit den Störstoff-Verunreinigungen im Bioabfall niederschlage (wie gestern berichtet).

Trotz aller Erhöhungsabsichten bestätigt die Kalkulation für die Verwaltung, „dass in Ense eine für die Bürger kostengünstige Abfallbeseitigung angeboten werden kann.“ Mit Rücksicht auf die fehlende landesrechtliche Anpassung zur bereits erfolgten Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes habe eine Neuausschreibung der Abfuhrleistungen in Ense nicht erfolgen können.

Quelle: Soester Anzeiger

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