Wahlbezirke für Kommunalwahl eingeteilt

Wahlleiter auf Abruf: Bürgermeister Hubert Wegener

BREMEN -  Die Kommunalwahl im nächsten Jahr wirft ihren Schatten voraus. Denn für den voraussichtlich am 25. Mai 2014 stattfindenden Urnengang sind die Wahlbezirke festgelegt worden. Und zumindest in diesem Punkt steht bereits schon fest, dass alles beim Alten bleibt.

Denn einstimmig hat sich der Wahlausschuss in seiner jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, es nicht nur bei den gesetzlich vorgeschriebenen 13 Wahlbezirken zu belassen. Auch deren Zuschnitte wurden gegenüber den vorherigen Wahlen nicht angetastet.

Bei 13 Wahlbezirken beträgt die durchschnittliche Einwohnerzahl 966,62 Einwohner. Das ergibt sich aus der Divison der festgestellten 12 566 Einwohner in der Gemeinde Ense durch die 13 Wahlbezirke. Eine maximale Abweichung von 25 Prozent (241,66 Einwohner) ergibt eine Mindestanforderung von 724,96 Einwohnern und eine Maximalgrenze von 1 208,28 Einwohnern je Wahlbezirk. Diese Mindest- bzw. Maximalanforderung von Einwohnern wird bei Beibehaltung der Wahlbezirkseinteilung weiterhin eingehalten. Größter Wahlbezirk ist Niederense II mit 1 085 Wahlberechtigten, kleinster Wahlbezirk mit 851 Wahlberechtigten ist demnach Bremen II.

Bürgermeister Hubert Wegener teilte in der Sitzung mit, dass über seinen Entlassungsantrag aus dem Beamtenverhältnis auf Zeit vor dem Hintergrund seiner erneuten Bürgermeister-Kandidatur 2014 noch nicht entschieden wurde durch die zuständige Landrätin. Daher habe er seinen Wahlvorschlag auch noch nicht eingereicht. Deshalb fungierte er noch als Wahlleiter. In den folgenden Sitzungen aber werde der Beigeordnete Schmidt diese Aufgabe als sein Stellvertreter übernehmen.

Bekanntlich hatte Hubert Wegener in der Vorwoche im Anzeiger angekündigt, sich um eine zweite Amtszeit als Verwaltungschef im Rathaus bewerben zu wollen – und zwar schon im nächsten Jahr und nicht erst nach Ablauf der regulären Amtszeit im Jahr 2015. Da aber bedeutet, dass er sich den Verzicht auf ein Dienstjahr genehmigen lassen muss, was reine Formsache ist. Klar ist auch: Er wird keinen Gegenkandidaten haben. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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