„Warenkorb“ rechnet mit „kühler Karre“ im April

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Der Eingangsbereich des „Warenkorbs“ soll zum Schutz vor Regen ein Vordach erhalten.

Bremen -  Niemanden „im Regen stehen lassen“, das ist das erklärte Ziel des „Enser Warenkorbs“ seit seiner Gründung vor nunmehr fünf Jahren. Doch was mit der Ausgabe von Waren an Berechtigte eher sprichwörtlich gemeint war, bekommt jetzt eine ganz handfeste Bedeutung.

Denn der Eingang zum Ladenlokal im Schatten der Lambertuskirche soll nun ein Vordach erhalten. „Das schützt unsere Kunden, die bei schlechtem Wetter vor dem ‘Warenkorb’ warten müssen, aber auch unsere Fahrer, die direkt vor dem Geschäft die Waren anliefern“, so „Warenkorb“-Chefin Doris Keysselitz im Gespräch mit dem Anzeiger.

Und apropos Fahrer: Die müssen demnächst nicht mehr mit ihren Privatfahrzeugen die gespendeten Lebensmittel aus jenen Geschäften abholen, die die Arbeit des „Enser Warenkorbs“ unterstützen. Denn wenn der neue Kühlwagen voraussichtlich Ende April geliefert ist und in Dienst genommen werden kann, dann stehen zwei Fahrzeuge zur Verfügung, um die notwendigen Touren zu unternehmen. Der bisher genutzte Wagen nämlich soll keinesfalls ausgemustert, sondern weiter in Betrieb bleiben.

Dabei handelt es sich bei der neuen „Kühlen Karre“ um eine Sonderanfertigung, benötigt man doch etwa zwei statt nur einer Schiebetür. Mithin dauert es eben noch ein paar Tage, bis das Fahrzeug nach seiner mittlerweile erfolgten Bestellung auch ausgeliefert werden kann.

Wobei man sich beim „Enser Warenkorb“ bereits seit einiger Zeit um eines keine Gedanken mehr zu machen braucht: die Finanzierung. Die nämlich steht vor allem durch das Crowdfunding-Projekt der Volksbank zwischen Oktober und Januar und zuletzt durch die großzügige Spende des „Künstlertreffs Ense“ auf einem absolut sicheren Fundament. Bei einem „Tag der offenen Tür“ möchte man den zahlreichen Spendern danken.

Quelle: Soester Anzeiger

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